GmG Wöchentliches Bulletin #708

Eine Anmerkung von Neale

Meine lieben Freunde …

Jeden Morgen beim Aufwachen versuche ich mich zu entsinnen, ein kleines Gebet zu sprechen. Es ist das gleiche Gebet, das ich nun bereits seit Jahren zu mir gesprochen habe.

Danke, Gott, für einen weiteren Tag, für eine weitere Gelegenheit, mein Höchstes Selbst zu sein. Danke für dieses Leben und für das Wunder des Augenblicks. Danke für alles, das sich mir je zutrug, das sich jetzt zuträgt und sich je begeben wird. Denn alldas hat die Vollkommenheit dieses nächsten Atemzugs hergestellt, ebenso wie die Herrlichkeit des Wer Ich Bin, das auf dem Wege ist, zu werden. Amen, und Amen.

Es ist für mich gut, jeden Tag mit Dankbarkeit zu beginnen. Und sodann, auf dem Weg unter die Dusche, breche ich in Singen aus. Im allgemeinen ‚Everything’s Goin‘ My Way‘, was, ich glaube, aus dem Rodgers und Hammerstein Musical ‚Oklahoma!‘ stammt. Die Verse heißen …

Oh, was für ein schöner Morgen!

Oh, was für ein schöner Tag!

Ich habe ein wunderbares Gefühl bekommen,

alles geht, wie ich es möchte ….

Dann, wenn ich mich dem Spiegel zuwende, um mich zu rasieren und zu kämmen, lächle ich. Ja, so ist es, ich werfe ein großes Lächeln auf mich! Wisst ihr, dass ihr physisch nicht in der Lage seid, negative Energie jeglicher Art bei euch zu halten, sofern ihr lächelt? Lächeln zersetzt sie. Wisst ihr, dass es unmöglich ist, griesgrämig zu bleiben, sofern ihr singt? Das Singen lässt das nicht zu! Wisst ihr, dass ihr keinen wirklichen Ärger ausdrücken könnt, sobald ihr wahre Dankbarkeit zum Ausdruck bringt? Die zwei schließen sich gegenseitig aus.

Setzt diese schlichte kleine Formel ein … und ihr werdet jeden Tag mit einer Geistesausstattung beginnen, die umwandeln wird, was in den folgenden Stunden aufkommt. Dies zu erfassen ist wichtig. Das, was ihr in eurem Leben erfahrt, ist ein direktes Ergebnis der Energie, die ihr herbeiruft.

Noch etwas, was ich jeden Morgen zu tun versuche, und was meine Qualität des Lebens tiefgehend beeinflusst hat. Ich versuche, etwas Geistliches oder Heiliges zu lesen. Etwas Aussagekräftiges und Wichtiges. Etwas Weiches, Warmes und Wundervolles. Etwas über Gott, über das Leben und die Liebe, und wie alle drei eben auf ihrem je höchsten Niveau zu erfahren sind. Dann lege ich meine Lektüre oder meine Niederschrift weg, und nehme mir einen Augenblick her, um still zu vergeben. Ich vergebe jedem für alles. Und ich schließe mich selbst in diesen Kreis des Vergebens mit ein.

Hier meine Fünf-Schritte-Formel für das Eröffnen eines jeden Tages:

Dankbarkeit

Singen

Lächeln

Geistliche Nahrung

Vergeben

Nicht notwendigerweise in der Anordnung. Sofern du vermagst, bringe dich allerdings mit allen fünf in Verbindung. Tust du das, so wirst du dich nicht erdreisten, in finsterer Miene oder schlechter Stimmung oder brummigen Geistes aus dem Schlafzimmer herauszugehen. Das wirst du nicht wagen, das wirst du nicht wagen, du wirst es doppelt nicht wagen! Du kannst es nicht! Du wirst es nicht tun! Es ist unmöglich!

Nun möchte ich gerne, dass du zwei weitere Dinge tust, und deine Beziehung zu deinem Lebensgefährten wird im Handumdrehen erneut zu einem Gefilde für Glückseligkeit, Wachstum und Liebe in allem Überfluss, so, wie es zu Beginn der Fall und für ständig vorgesehen war.

Denke an deinen Lebensgefährten, an wen immer, der dir gerade am nächsten steht, und bereite für diesen Menschen in deinem Herzen und Geist ein Geschenk, das du ihm oder ihr, bevor der Tag zu Ende geht, darbietest. An jedem Tag eines.

Beschließe jeden Tag mit einem Vortrag an deine/n Geliebte/n: „Was bin ich an diesem Tag für dich dankbar ….“, und biete mit deinen Worten einzelne Stellen aus dieser Wortliste dar, indem du jedes in aller Einzelheit abschilderst.

Nun möchte ich gerne, dass du zum Abschluss eines jeden Tags drei Dinge tust, und dein gesamtes Leben wird sich wandeln, nicht lediglich dein Morgen oder deine Beziehung.

Gehe durch deinen Tag im Wissen, dass du mit Gott gehst, und dass Gott mit dir geht, und dass ein anderes menschliches Wesen an diesem Tag auf dich zu kommen wird, für das du ein Geschenk in deinen Händen bereithalten wirst. Du weißt zur Zeit nicht, worin dieses Geschenk besteht, doch das macht nichts. Du wirst es wissen, wann Gott dir diesen Menschen zuführt.

Tue in den nächsten 12 Stunden etwas Mutiges und Ungeheuerliches, und tue jeden Tag eine mutige/ungeheuerliche Sache. Sodann, lange hinaus und lange all das, was dir das Leben an diesem Tag darzubieten hat. Nimm es mit erlesenem Geschmack entgegen, denn es ist dein Geschenk vonseiten des Lebens!

Sei an diesem Abend gut zu dir selbst. Überreiche dir selbst eine kleinere Leckerei, was auch immer, und verzärtele dich auf diese Weise, indem du „Danke“ zu dir und zu Gott sagst für die wundervolle Erfahrung, diesen Tag vollauf zu erleben.

Dies ist meine Zehn-Schritte-Methode, um Tägliches Glück zu erlangen. Ich kümmere mich nicht um das Aufstellen langfristiger Ziele, oder um Tagesziele, denen ich hinterher bin, oder um das Vorwärtstreiben von Projekten und den weisen Einsatz meiner Zeit, oder um all diese Dinge, die wir aus dem Munde der Redner über Motivierung und der Erfolgstrainer zu hören bekommen. Ich setze einfach ein: Gratitude, Giving, Getting and God – die Vier G’s [Dankbarkeit, Geben, Empfangen und Gott – Th.B.] – alldies auf meinem Pfad zur Erfüllung und zur Freude, und, nach dorthin verbringen sie mich immer.

Mit Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

Zur Subskription geht es hier …

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

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… Briefe an Neale 

Hi Neale…

Ich habe dich in deinen Vorträgen reden hören, und ich denke, du hast darüber in einem deiner Bücher geschrieben – es geht um eine Gesellschaft, in der es für Gesetzesbrüche keine „Bestrafung“ gibt. Wie kann eine Gesellschaft ohne den Einsatz von Strafen als einem Mittel, schädliches Verhalten zu verhindern, auskommen, unterdessen alle ihre Mitglieder ihr Leben noch nicht durch den Dreier-Code von Gewahrsein, Ehrlichkeit und Verantwortlichkeit gestalten? Wie kann die Polizei ihre Arbeit erfolgreich verrichten, sofern das Mittel der Strafe nicht zur Hand ist, mit der sie auszuführen ist? Das Meiste davon, was die Polizei ausführt, ‚funktioniert‘ zu einem gewissen Grad, weil sie sich der Bestrafung in Form von Geldstrafen und Gerichtsurteilen bedienen kann. Ohne dies wäre sie machtlos.

RN, Plymouth, Mass.

NEALE ANTWORTET

Lieber RN … Gespräche mit Gott gibt uns zu verstehen, es existiert ein riesiger Unterschied zwischen „Bestrafung“ und „Konsequenzen“. Die Antwort auf deine Frage lautet, Konsequenzen vor Ort einzuführen, die nicht rein und schlicht strafender Natur sind. Eine Person wegen Marihuana-Besitz für fünf Jahre hinter Gitter bringen, etwa, ist verrückt, und löst nichts. Geldstrafen und Gerichtsurteile, die abhelfend, wiedergutmachend und stärkend, und nicht schier strafender Natur sind, sind einleuchtend. Brutale und simple Rache („Auge um Auge“) sind weder wiedergutmachend noch stärkend, sondern sie sind das Anzeichen einer primitiven Gesellschaft.

Ich sende dir Liebe …. Neale.

Neale

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. – In dieser vorliegenden Rubrik [‚Briefe an den Herausgeber‘] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

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Kurzmitteilungen

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

> Hinweis auf den nächsten Retreat, gehalten über das Buch ‚Zuhause bei Gott‘

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch’s … „God’s Message to the World: You’ve Got Me All Wrong

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 708 [29.7.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [30.7.2016]

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=708

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. ‚Heavenletters‘, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben – und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE …..

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

– SWIFT: NOLADE21MEL

– IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: „BULLETIN“

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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