GmG Wöchentliches Bulletin #712

Eine Anmerkung von Neale

Diese Serie stammt aus einem früheren Beitrag von Neale aus dem Jahr 2007. Tauscht die Namen der Länder und Leute aus und ihr werdet sehen, neun Jahre später haben die Vorgänge immer noch statt. Werden wir jemals hinzulernen?

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Meine lieben Freunde …

Sofern du den Nachrichten folgst, braucht dir niemand zu sagen, was in Myanmar, in Darfur und an anderen Problemzonen rund in der Welt vonstatten ging. Was so traurig ist – und was wir uns in den letzten paar Wochen in einer dreiteiligen Serie an diesem Ort anschauten – ist die politische Erörterung, die es den meisten unter den Despotien, die sich auf der Welt zutrugen, zuließ, vonstatten zu gehen – sei es nun in Myanmar und Darfur heutzutage, oder sei es nun an dem Ort, wo ich diese Artikelreihe begann — in Deutschland im Jahre 1943.

Gegenwärtig argumentierte China, das an Myanmar grenzt und das einen der wenigen Alliierten und Handelspartner Myanmars darstellt, dass sich die Krise dort nicht als die Art von Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit erweist, die aufseiten der Vereinten Nationen zu einer Einmischung oder einer Intervention aufruft. Die Chinesen äußern, die Ereignisse in Myanmar seien eine innere Angelegenheit.

Das internationale juristische Argument hinter alledem ist das Dogma der „nationalen Souveränität“. Diese Doktrin besagt, das, was innerhalb der Grenzen einer Nation abläuft, geht niemanden etwas an als die Nation selbst. Über viele Jahre hinweg hat die Weltgemeinschaft diesem Dogma ziemliche Ehre erwiesen, außer in den ernsthaftesten Lagen. Ganz offensichtlich waren die Ereignisse im Inneren von Myanmar nicht ernsthaft genug.

Lediglich eine Kosmologie der Trennung – das meint, eine Auffassung von der Welt, die besagt, dass alles von allem weiteren getrennt ist – kann eine derartige Doktrin stützen oder rechtfertigen. Und eine derartige Kosmologie der Trennung wäre unmöglich zu errichten, sofern die menschliche Rasse ihre Theologie der Trennung hinter sich ließe.

Die Theologie der Trennung ist eine Theologie, die darauf beharrt, dass Gott „da drüben“ ist, und dass wir „hier“ sind, und dass es keine innewohnende Verbundenheit oder Einheit gebe. Über Tausende Jahre hat die Menschheit eine derartige Theologie akzeptiert. Sofern wir allerdings zuguterletzt ein solches Trennungsdenken zurückwiesen, könnten wir eine Neue Welt, eine Neue Menschheit und eine neue Weise des Lebens auf diesem Planeten errichten.

Wahr ist, Gott und wir sind Eins. Es existiert keine irgend geartete Trennung. Die Vorstellung, die Regierungskräfte einer Nation könnten die Menschen einer Nation auf allerhand Weisen regieren, die ihnen einfallen, und, dass niemand im Rest der Welt in der Sache Klares zu sagen habe, ist eine Vorstellung, die in der althergebrachten Politik unserer Kosmologie der Trennung wurzelt. Alles in der Welt würde sich ändern, wenn wir einfach beschlössen, dass Wir Alle Eins Sind – nicht bloß eins mit Gott, sondern eins mit einander.

Was es brauchen würde, um ein derartiges Ergebnis zu zeitigen, ist das Willkommenheißen einer Neuen Spiritualität aufseiten der Menschheit. Und ebendas unterbreitet Gespräche mit Gott seit einem Dutzend an Jahren. Bei diesem Ausgang kannst du eine Rolle einnehmen. Ich hoffe, du wirst das.

Triff nun die Wahl, ein Anbieter der Botschaften von GmG in deinem Gemeinwesen zu sein. In den nächsten Wochen wollen wir euch einige Vorschläge unterbreiten, wie das bewerkstelligt werden kann.

Mit Umarmen und Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

Zur Subskription geht es hier …

http://cwg.org/index.php?page=email_signup

Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

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… Briefe an Neale 

Hi Neale… ich bin neu bei diesem Newsletter, aber ich frage mich, was ich mit meinen Gefühlen, die das Betteln betreffen, anstellen soll. Ich spende großzügig für einige meiner Lieblings-Wohltätigkeits-Organisationen, darunter auch solche, die sich um Obdachlose kümmern. Ich gebe generell den Menschen nichts, die darum bitten, und dies aus einer Reihe von Gründen: meinen Geldbeutel öffnen vergrößert die Chancen, dass man mich ausraubt, und nicht jedes mal, wann ich darum gebeten werde, kann ich es mir leisten, etwas zu geben. Es liegt mir mehr daran, jemandem etwas zu geben, der „danach aussieht“, dass er ein paar Dollar mehr gebrauchen könnte, ohne dass er darum bettelt (aber das braucht meinerseits durchaus Beurteilungsvermögen).

Ich befinde mich in der Lage, dass ich auf die Menschen wütend werde, dir mir eine lange Geschichte erzählen, nur um später dahinterzukommen, dass die Geschichte zu ihrer Masche gehört, wie sie auf der Straße vorgehen. Ich möchte nicht von Professionellen „bearbeitet“ werden. Im übrigen ist es so, je länger die Geschichten sind, die einige Leute erzählen, um so weniger sind sie einleuchtend. Wie gehst du damit um?

Ich danke dir, DF Springfield, IL

NEALE ANTWORTET

Liebe DF: Falls es jemand auf deinen Geldbeutel abgesehen hat, wird er ihn dir einfach wegreißen und davonrennen. Er wird nicht auf dich warten, bis du nach ihm greifst, um dem Menschen etwas zu geben, was er bekommen kann, ohne dich auszurauben. Falls du dir aber wirklich derartige Sorgen machst, dass du „deinen Geldbeutel nicht aufmachen“ möchtest, dann lautet die gute Nachricht, dass du dies nicht zu tun hast. Trage einfach zwei oder drei kleinere Beträge in der einen oder anderen Tasche bei dir und habe sie immer „greifbar, damit du sie hergeben kannst“. Du brauchst dann nur noch reinfassen, einen Dollar oder fünf Dollar in die Hand nehmen und denen geben, die dich darum angehen.

Ich gebe auf der Straße jedem Geld, der mich darum bittet – und Vielen, die dies nicht tun. Wenn ich an jemandem vorübergehe, der ganz offensichtlich hilfsbedürftig ist, packe ich einfach in meine Tasche und gebe ihm etwas davon, was ich bei mir habe. Ich beurteile die Menschen nicht, und ganz bestimmt „werde ich nicht wütend“, wenn sie mir ihre lange Geschichte erzählen. Tatsächlich lasse ich es bei ihnen nicht so weit kommen. Wenn sie anfangen wollen damit, was so aussieht, als würde es eine lange Geschichte, sage ich einfach: „Lass das sein. Schau, mein Freund, du brauchst mir deine Lebensgeschichte nicht zu erzählen. Hier ist etwas Geld, schlicht deswegen, weil ich etwas bekommen habe. Hier hast du was. Freue dich.“

Nebenbei gesagt, Jeder hat etwas Geld. Wenn du nur zwanzig Cent oder 50 Cent gibst, die meisten unter uns haben etwas, was sie geben können. Und falls wir wirklich nichts haben, dann sage es einfach so. Sage schlicht: „Du lieber Mensch, ich bin in derselben Lage wie du. Ich habe nicht einmal zehn Cent.“ Wenn du aber zehn Cent hast, gib sie ihm. Warum? Weil dir das Leben eine Chance darbietet, zu veranschaulichen, wer du wirklich bist. Du tust nicht etwas für einen Anderen (so etwas ist nebenbei gesagt unmöglich), du tust es für dich selbst, damit du eine direkte Erfahrung, wer du wirklich bist, haben kannst.

Aus diesem Grund widerfährt in deinem Leben alles dir, weißt du das? Nicht einfach dem Bettler, der auf der Straße auf dich zu geht. Eine jede Begebenheit in deinem Leben. Es ist alles insgesamt so eingerichtet, um dir eine Gelegenheit zu verschaffen, zu entscheiden und zu erklären, zum Ausdruck zu bringen und zu erfahren, zu werden und zu erfüllen, Wer Du Wirklich Bist. Wusstest du das?

Ich sende dir Liebe und ein Umarmen …

Neale

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. – In dieser vorliegenden Rubrik [‚Briefe an den Herausgeber‘] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

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Kurzmitteilungen

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

> Hinweis auf den nächsten Retreat, gehalten über das Buch ‚Zuhause bei Gott‘

> für einen neuen Online-Kurs über „Richtig leben herausfinden“

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch’s … „God’s Message to the World: You’ve Got Me All Wrong

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 712 [26.8.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [27.8.2016]

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=712

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. ‚Heavenletters‘, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben – und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE …..

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

– SWIFT: NOLADE21MEL

– IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: „BULLETIN“

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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