GmG Wöchentliches Bulletin #710

Eine Anmerkung von Neale

Meine lieben Freunde …

„Ja, mal ganz praktisch gesprochen, wie denn sollte Einssein ‚funktionieren‘?“, fragte mich kürzlich jemand aus dem Auditorium.

Ich war soeben vor einer Menge von 300 Leuten mit der Darlegung zu Ende gekommen, das einzige, größte Versehen, was die Menschheit begangen habe, sei ihr Geltenlassen der Idee von Getrenntheit, als einem Teil ihrer Kulturellen Erzählung, gewesen.

Gemäß dieser Erzählung sind Menschenwesen voneinander getrennt.

Dieses Besetzthalten des menschlichen Erlebens ist reichlich ansässig in der „Trennungs-Theologie“. Und was ist das? Nun, lasst mich euch eine Frage stellen. Denkt ihr über Gott nach? Wenn ja, welche Gedanken kommen euch da? Meint ihr, es gebe einen Gott? Wenn ja, was ist Gott eurem Dafürhalten nach? Ein Wesen im Himmel? Ein liebevoller aber gestrenger Elternteil? Jemand zum Fürchten? Jemand zum Lieben? Beides?

Was auch immer, wenn ihr überhaupt meint, es gebe einen Gott, dann möchte ich wetten, dass darunter ein Gedanke ist, den ihr mit Milliarden anderer Menschen gemein habt. Ich könnte verkehrt liegen, du könntest eine der wenigen Ausnahmen sein, die die Regel bestätigen, wenn aber nicht, sofern du die Anschauung der großen Mehrheit teilst, lautet der Gedanke, den du gemeinsam mit Milliarden anderer Menschen bei dir hast …

… Gott ist von uns getrennt.

Die meisten Menschen auf der Welt hangen dem an, was ich die Trennungs-Theologie genannt habe. Der Gott dieser Theologie wird Iohayot genannt. Das klingt ein bisschen nach einem indianischen Wort, es ist aber nicht so. Es ist mein persönliches Akronym für … I’m Over Here And You’re Over There.

Dies ist ein ebenso triftiger Name wie all die anderen, auf die die Menschheit gekommen ist, wie etwa Allah, Brahmin, Gott, Jehova, Krishna oder Jahwe, und er ist weitaus anschaulicher als die aktuelle Konzeption von Gott, die von den meisten Menschen wird. Die Religion ist nicht dafür bekannt, dass sie unter den Menschen umfassendes Einvernehmen herstellt, indes, worüber auch immer die inbrünstig religiösen Menschen sich einig sein mögen, die meisten pflichten dem bei, dass Gott die Aussage trifft: „I’m Over Here And You’re Over There.“

Gott fügt alsdann hinzu: „Du kannst hier rüber kommen, wenn du möchtest, dann aber gibt es da gewisse Dinge, die du zu tun hast.“ Er stellt uns danach die Liste jener Dinge zu. Sie ist von vielen Menschen unterschiedlich gelesen worden, und jene unterschiedlichen Weisen werden mitunter als Religionen bezeichnet.

Es gibt ausschließlich Eine Liste, bringt jede unserer Religionen vor, und wir haben uns nicht in die Wirrnis hinein zu denken, es gebe zahlreiche Aufstellungen, genauso wenig sollten wir perplex werden durch die Verkehrten Listen, die andere Leute an die Öffentlichkeit bringen, sodass wir uns die Verkehrte hernehmen.

Diese Schilderung der menschlichen Theologien ist aufs Äußerste vereinfachend, dennoch ist sie nicht weit davon entfernt, eine akkurate, wenn auch sehr elementare Summierung unserer Glaubensvorstellungen darzustellen. Und diese Glaubensüberzeugungen bringen uns um.

Die Theologie der Trennung – das Verehren des Gottes Iohayot – wird, sofern sie weiterhin auf unserem Planeten den vorherrschenden Glauben ausmacht, dem Leben auf der Erde, so wie wir es kennen, ein Ende bereiten. Sie hat bereits begonnen, dies zur Ausführung zu bringen. Viele Menschen sagen, dies sei der Fall, da Gott, ja in der Tat, „da drüben“ und da wir „auf dieser Seite“ seien. Gott muss gelegentlich „hierhin“ kommen, um uns eine Lektion zu erteilen. Und so kommt Gott herunter, um uns für unsere Sünden zu strafen, um uns dazu zu veranlassen, für unsere Vergehen zu zahlen, oder um was auch immer zu tun nötig ist zu tun, damit die natürliche Ordnung der Dinge wieder erreicht, und damit das Richtige in die Fügliche Balance mit dem, was Nicht Richtig ist, gebracht wird.

Unter diesem Gedankengut sind die AIDS-Epidemie, die zunehmende Gewalt auf der Erde, die Verschlechterung unserer Umwelt, das Zergliedern unserer Sozialsysteme, die Erosion und der Abbau unserer kollektiven Moralvorstellungen, die Armut und die Krankheiten, denen Millionen unterliegen, allesamt Anzeichen für Gottes Wut – Strafen von Hoch Oben, herniedergebracht durch das zusehends böse Verhalten der Menschheit.

Der Glaube an einen Gott, der „da drüben“ ist, und der etwas möchte und braucht, oder der etwas benötigt und verlangt von Jenen von uns „hier drüben“, ist es, der es den Menschen stattgibt, sich selber die moralische Autorität zuzusprechen, Strafen aus sich selbst herausüber Jene auszusprechen, die ihrer Ansicht nach Gottes Wort ignoriert und Gottes Weisungen nicht befolgt haben.

(Dies ist die erste Partie einer dreiteiligen Serie. Die zweite Fortsetzung dann in der nächsten Woche.)

Mit Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

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… Briefe an Neale 

Hi Neale… Auf einem Seminar in Bergen, Norwegen, konnten wir, die Zuhörer, Fragen stellen. Ich fragte, welches deiner Bücher auf Norwegisch du für meine kranke Tante für empfehlenswert hieltest. Die Antwort war‚Zuhause in Gott‘. Ich habe das Buch gekauft, und du hast es signiert.

Bevor ich es an meine Tante versandte, las ich es selber und erzählte meiner Tante am Telefon darüber. Sie war sehr interessiert und sagte, sie würde gerne das Ganze lesen. Sie lebte noch länger als erwartet weiter, und verstarb ein Jahr danach.

Bei ihrem Begräbnis erzählten mir ihre erwachsenen Kinder, sie hätten dieses Buch gefunden, das sogar von dem Autor signiert sei, sie hätten keine Ahnung, dass sie es gehabt hatte. Sie hätten bloß jenes Buch und einige Photographien in den Lieblings-Zufluchtsort meiner Tante verschafft, in ihr Häuschen in den Bergen, um es dort als Erinnerung an sie und für alle Hüttenbesucher zum Lesen aufzubewahren.

Ich erzählte ihnen die Geschichte, wie das Buch zu ihrer Mutter gelangt war, und ich glaube, sie waren stark in Verwunderung versetzt. Ich habe kein anderes Forum als das hiesige finden können, um diese Geschichte mitzuteilen und um Neale ein Dankeschön zu sagen …

Mai, Bergen

NEALE ANTWORTET

Danke, meine Freundin, dafür, mich dies wissen zu lassen. Ich bin gerührt und durch das Geschenk deines Gedenkens inspiriert.

Ich sende dir Liebe und ein Umarmen …. Neale.

Neale

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. – In dieser vorliegenden Rubrik [‚Briefe an den Herausgeber‘] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

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Kurzmitteilungen

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

> Hinweis auf den nächsten Retreat, gehalten über das Buch ‚Zuhause bei Gott‘

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch’s … „God’s Message to the World: You’ve Got Me All Wrong

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 710 [12.8.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [13.8.2016]

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=710

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. ‚Heavenletters‘, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben – und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE …..

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

– SWIFT: NOLADE21MEL

– IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: „BULLETIN“

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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