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Die Woche vom 12.2.2010
NEALE ÜBER: WO LIEGT DIE GRENZE?
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DAS WÖCHENTLICHE BULLETIN wird auf Anfrage an jeden kostenlos versandt. Es ist eine Veröffentlichung der ReCreation Foundation, der Non-Profit-Organisation, die die Arbeit unternimmt, die Botschaft der Gespräche mit Gott mit der Welt zu teilen. Diese Botschaft lautet, dass der Zweck des Lebens darin besteht, uns selbst aufs Neue in der nächst größten Version der erhabensten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen.
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IN DIESER AUSGABE:
~ Bemerkungen von Neale
~ Das GmG-Lesebuch
~ [Kalender]
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BEMERKUNGEN VON NEALE
Meine lieben Freunde ....
Von Zeit zu Zeit gibt es einen Austausch in der Ask Neale-Sparte meiner persönlichen Webseite, der es meinem intuitiven Empfinden nach verdient, an ihm ein größeres Publikum teilhaben zu lassen. Vor einer Woche oder so gab es einen solchen Austausch.
Es ging ums Geben und Teilen. Wo liegt da die Grenze? Wie weit erstreckt sich Großherzigkeit? Jetzt in der Zeit, wann wir gebeten werden, alles zu tun, was wir für unsere Familienmitglieder in Haiti zu tun vermögen, kommt diese Frage von Neuem hoch, so wie sie das von Zeit zu Zeit in allen unseren Leben tut. Lasst mich euch also heute diese Frage und meine Antwort darauf zur Betrachtung vorlegen, und lasst mich sehen, ob ihr dazu eure eigenen Gedanken habt ….
Lieber Neale …. Unter der Arbeit hörte ich heute Nachmittag den archivierten Materialien deiner früheren Tele-Klassen zu, und hörte eine Menge übers Geben. Sobald du gibst, erhältst du derart viel mehr zurück, und klar, das glaube ich, und selbst dann, falls ich das nicht glaubte, möchte nach wie vor etwas in mir so stark all das geben, was ich von mir, meinen Ressourcen, meiner Zeit und meinem Geld zu geben vermag.
Gleichzeitig saß ich die vergangenen paar Abende hier und betrachtete mir meine eigene persönliche finanzielle Lage, und merkte, ich habe es wirklich nötig, mir mehr meiner Ausgaben bewusst zu sein, weil ich zurzeit finanziell nicht gerade gut dastehe, weil es anfängt, mich nervös zu machen und mich fragen lässt, wie ich über die Runden komme.
Gleichwohl hielt ich nachmittags auf dem Weg von der Arbeit nachhause am Lebensmittelladen an, um mir eine Schale Suppe zu kaufen; dabei kaufte ich vorsichtigerweise nur die Suppe und füllte keinen Einkaufswagen. Ich debattierte mit mir hin und her, an welcher Schlange vor der Kasse ich mich anstellen sollte, und stellte mich dann in eine Reihe hinter einem Mann mit einem motorisierten Rollstuhl. Er hatte nur ein paar Sachen, dann bemerkte ich, wie er die Werbeanzeigen herauszog, um davon die Coupons rüberzureichen, obwohl er sie nicht herausgeschnitten hatte, und ich sah, wie sich seine Rechnung auf $40 belief.
Er zog aus seiner Tasche ein Bündel heraus, überall quollen Papiere über, und gab dem Kassierer ein zerknülltes Papier, dann noch eines und sagte: „Ich weiß, irgendwo sind da $20 drin.“ Er sah, er hatte bloß einen Zwanziger, und bat den Kassierer, Einkaufssachen aus dem Wagen heraus zu nehmen.
Ich dachte: „Das ist mein perfekter Anlass zum Geben“. Ich bot an, etliche Dinge, die er sich nicht leisten konnte, auf meine Rechnung zu nehmen und sie zu bezahlen, obgleich ich selbst nicht viel Geld habe, und danach kroch meine Knappheits-Mentalität herein … „Also, ich möchte nur zwischen $10 und $15 bezahlen, nicht mehr, als ich es mir leisten kann.“
Nun sah ich zu, wie einige Würzflaschen, jede etwa zu $5, danach etwas Fleisch von dem Einkaufsbeleg heruntergenommen wurden. Bevor ich es mitbekam, betrug seine Rechnung bloß $5.
Ich dachte: „Also, ich werde keine $40 für die Lebensmittel dieses Mannes bezahlen. Er hätte gar nicht hierher kommen sollen, wenn er sich nicht im Klaren war, ob er genug Geld dabei hat.“ Dann half ihm jemand mit der einen Tasche voller Lebensmittel zum Auto, und ich ging zu meinem Wagen mit dem Gefühl, als hätte ich meine Gelegenheit zu geben versäumt. Ich habe die Gelegenheit verpasst für den Kassierer, den Einkaufstaschen-Träger und den Mann hinter mir in der Reihe, dass diese Menschen jemanden zu sehen bekommen, der einem Anderen etwas gibt und eine Inspiration für sie ist. Ich hatte das Gefühl, es sei ein Test gewesen, den ich nicht bestanden habe.
Ich fuhr nachhause und dachte dabei darüber nach, und als ich aus meinem Auto stieg und mich umwandte, um die Tür zu schließen … da drüben auf der anderen Straßenseite … sah ich den gleichen Mann, er war mein Nachbar!!! Ich fragte mich, ob ich zurückfahren, jene Dinge kaufen und sie ihm vorbei bringen sollte.
Ich ging ins Haus und sprach mit meiner Tante darüber; sie äußerte, mein Herz sei am rechten Fleck, vielleicht sei es aber nicht der richtige Ort für dich gewesen, etwas zu geben, und sie fuhr fort und erzählte mir davon, wie dieser Mann sein könne, wie er sich selbst nicht helfen möchte, und wie er manchmal erwarte, dass die Leute ihm aufgrund seiner Versehrtheit Sachen zukommen lassen.
Meine Frage lautet also … Wie bringe ich unser Geben zu einem Ausgleich?
Ich möchte geben. Ich möchte es so sehr und auf so vielfältige Weise tun, und manchmal bemerke ich, dass ich mich einfach ausgezehrt und nicht erfüllt fühle. Ich habe das Gefühl, dass ich der Frau an der Ecke $10 gegeben habe und jetzt die $10 nicht habe, die ich brauche, und, habe ich nicht gleichzeitig ebenfalls finanziell verantwortlich zu handeln??
Ich kann es mir nicht leisten, jedem, der mich darum angeht, oder dem ich es gerne geben möchte, Geld zu geben. Wie bringen wir angemessenes Geben in Balance, und wie erkennen wir, wann wir einfach Geld (genauso Hilfsmittel, Zeit, Geschenke, Talente) hinauswerfen?
Ich weiß, sofern wir geben, sollten wir das zehnfach zurück bekommen, wenn ich aber gebe und dann später in meinen Geldbeutel schaue, um meine eigene Rechnung zu bezahlen, sehe ich …. „Blöd! Ich habe meine letzten $10 weggegeben und jetzt brauche ich sie nötig.“ Das Gleiche gilt auch für nicht-monetäre Dinge; ich habe oft das Empfinden, verbraucht und erschöpft zu sein. Ich gebe alles, was ich bekommen habe, und danach habe ich das Gefühl, ich hätte nichts mehr für mich über, ich sei einfach benutzt und ausgenutzt worden. Was läuft bei dieser Gleichung nicht richtig? Danke im Voraus … Melissa.
Meine Liebe Melissa … du stellst die Frage Aller Zeiten. Lasse mich einmal sehen, ob ich einige Dinge für dich klären kann, aus der Ecke heraus, die ich meiner Vorstellung nach „kenne“ …
Zunächst – ich bin mir sicher, du kennst die Redeweise: „Geben ist gesegneter als nehmen“. Das ist wahr, sehr wahr – jedoch nicht, weil es „netter“ ist, zu geben, sondern weil es machtvoller ist.
Gespräche mit Gott sagt, dass „jede Handlung eine Handlung der Selbst-Definition ist“. Das bedeutet, dass wir mittels unserer Gedanken, Worte und Taten jeden Tag erschaffen, wer wir uns vorstellen zu sein.
GmG stellt auch heraus, dass „du alles, was du tust, für dich selbst tust“. Es gibt keinen Anderen, dessentwegen es zu tun wäre, und ja, es kann danach aussehen, es gebe jemanden. Deswegen präsentiert uns die Äußere Welt die Illusion der Trennung, und ruft dabei die Vorstellung ins Leben, dass es Mehr als Einen von Uns gebe.
Selbst wenn es freilich Mehr Als Einen von uns gäbe, stimmte es nach wie vor, dass „du alles, was du tust, für dich selbst tust“, weil alles, was du tust (oder nicht tust), in dir ein Gefühl hochbringt. Es veranlasst dich zu einem bestimmten Gefühl über dich. Und dieses Gefühl ist mehr als schier eine beiläufige Erfahrung. Es ist tatsächlich eine schöpferische Kraft. Sprich, so wie du dich über dich fühlst, so erschaffst du dich im nächsten goldenen Moment des Jetzt. Denke es dir so: Gefühle sind für die Seele Anleitungen. Sie sagen der Seele, wie du als Nächstes dein Selbst erleben möchtest.
Nun ist die wunderbare Sache dabei, dass Gefühle durch dich beliebig kontrolliert und sogar erschaffen werden können. Sie sind nicht notwendigerweise Dinge, die „über dich kommen“. Sie können Dinge darstellen, die du herstellst, die du aussuchst und erschaffst, und das in voller Absicht. Hast du jemals etwas getan, um dich gut zu fühlen? Wie etwa, eine gute Musik auflegen? Oder dir eine Show ansehen? Oder jemandem eine ganz große Umarmung geben?
Die Umarmung ist das beste Beispiel. Es könnte danach „aussehen“, als würdest du jemand ANDEREM diese Umarmung geben … sofern man allerdings eine Umarmung als ein warmes, kuscheliges Gefühl bestimmen kann --- wer bekommt dann das Gefühl und wer gibt es?
Also Melissa, als du es verpasstest, jenem Mann im Laden ein paar Dollar zu geben, um ihm bei seiner Lebensmittelrechnung auszuhelfen, hast du den Impuls, der sich innen in dir regte, gänzlich ignoriert. Jener Impuls, den wir als deinen Ersten Gedanken bezeichnen könnten, war inwendig in dir der Schöpferische Impuls, der der Lenker der menschlichen Erfahrung ist. Dein Göttliches Selbst WEISS, Wer Du Bist (in allem Überfluss, nichts benötigend, Göttlich vom Ursprung her, und immerzu umsorgt), aber dein Geist weiß es NICHT …. und er wird ununterbrochen intervenieren und dir sagen, was ER über Wer Du Bist meint zu wissen. Das ist beinahe immer eine FEHLINFORMIERUNG. Demnach, sobald deine Seele inwendig in dir einen Impuls erschafft, der den Ersten Gedanken herstellt (in diesem Fall: „Hilf diesem Mann, der in Not ist“), dann gib dem keine nochmalige Überlegung. BLEIBE bei dem ERSTEN GEDANKEN, der deinen Geist betreten hat!
(Eine detaillierte Beschreibung, wie der Geist es uns ausredet, ganz entschieden unser Selbst zu sein, wirst du hoffentlich bei der Lektüre von When Everything Changes, Change Everything aufsuchen. Dort wird eine bemerkenswerte Darlegung alldessen geboten.)
Du hast dem Mann nicht geholfen, und du fühltest dich danach schrecklich. Du fühltest dich rund um dein Selbst schrecklich. Du hast auch dir eine riesige Dosis des Gefühls überreicht, dass du nicht genug habest. DIESES GEFÜHL ist SCHÖPFERISCH, es erzeugt die AKTUELLE REALITÄT, dass du nicht genug hast! Infolgedessen wirst du dich dazu bringen, „dich dabei wieder in Ordnung zu bringen“ – indem du NACHWEIST, dass du WUSSTEST, dass das was dich betrifft WAHR WAR! Indes war es deine BEKUNDUNG, die dasjenige erschaffen hat, was wahr war. Die Bekundung geht IMMER der Realität voraus! Erinnere dich stets daran. Falls du dich fragst, wieso du in deinem Leben nicht „genug“ hast, so achte darauf, was du unaufhörlich bekundest und veranschaulichst ….
Deine Tante äußerte, dein „Herz sei an der richtigen Stelle gewesen“, und sie hatte recht! Doch dann händigte sie dir allerhand Gründe aus, weswegen diesem Mann, der sich als dein Nachbar herausstellte, NICHTS zu geben sei … hauptsächlich weil er von Leuten zu erwarten scheint, ihm aufgrund seiner Behinderung zu helfen. Seine Begründung aber dafür, was er tut, hat nichts mit deinem Grund zu tun, das zu tun, was du tust!
Und nebenbei gesagt, bei allem Respekt für deine Tante, sie kann unmöglich die Agenda seiner Seele kennen. Ich werde an einen Traum erinnert, den ich einmal hatte und über den ich in meinem letzten Buch Auskunft gab, in dem oben erwähnten Buch, When Everything Changes, Change Everything.
In meinem Traum ging ich in irgendeiner Stadt auf dem Bürgersteig, und ich gelangte drüben auf einer Straße zu einem Menschen, der sich gegen ein Gebäude lehnte, die Kleidung eine einzige Unordnung, fettige Haare, die seit Wochen nicht gewaschen waren, und ein Geruch …. naja sagen wir mal: interessant … in Ermangelung eines besseren Ausdrucks.
Der Mensch auf der Straße hielt eine kleine Papiertasse hin, als ich vorüberging. „Hast du etwas Wechselgeld für mich übrig?“, murmelte sie.
Oh, die gleiche Person steht sechs von sieben Tagen in der Woche an der gleichen Stelle, sagte ich zu mir selbst. Sie hat eine gute Masche am Laufen. Wieso sich damit behelligen, selbst nach Arbeit zu suchen, wenn du wer weiß wie viele Dollar in der Woche bekommen kannst, einfach indem du dastehst und um Geld bittest?
Ich ging an ihr vorbei, ohne ihr nicht einmal so viel wie einen Blick zuzureichen … doch dann machte ich kehrt und lief direkt auf sie zu. „Sage mir eines“, platzte ich heraus. „Wieso suchst du dir nicht einfach eine Arbeit, so wie jeder Andere auch, anstatt hier dazustehen, und die Leute um Geld anzugehen?“
„Falls ich das täte“, erwiderte die Frau mit den Einkaufstaschen, „wer würde hier sein, um dich erkennen zu lassen, wer du wirklich bist - ?“
Ich war angesichts ihrer Antwort fassungslos.
Fassungslos zur Stille hin.
Demnach also, Melissa, mache ich mir nichts daraus, was deine Tante über die Motivation dieses Mannes denkt. Sie schaut die Dinge aus dem erdverbundenen Geist heraus an. Ich lade dich ein, dir die Dinge aus der Perspektive der Seele her anzusehen – des immerwährend Parts von dir, der weiß, Wer Du Bist, wo du bist, wieso du dort bist, wo du bist, und was du stets als Ansinnen hattest, es hier zu tun.
Also, Melissa, zu deiner eigentlichen Frage: Wie findest du ein Gleichgewicht zwischen deinem inneren Impuls zu geben, zu geben, zu geben (und nicht bloß Geld, sondern viele Dinge, wie etwa Mitempfinden, Liebe, Geduld, Hilfe allerhand Art, etc.) und deinem weltlichen Geist, der die Aussage trifft: „Sei vorsichtig! Es ist nicht genug da! Sei vorsichtig! Wirst du dabei ein Rückentgelt bekommen? Pass auf!“
Ebender Gedanke, dass du einen „Rückfluss“ erhältst, ist ein Gedanke, der dir eine Lüge über Wer Du Bist auftischt. Wer Du Bist braucht kein „Entgelt“ … bei nichts, am allerwenigsten bei einem Akt der Freigiebigkeit von Liebe. Wer du bist IST Freigiebigkeit und Liebe. Es ist darauf aus, das zu bekunden, nicht das IN EMPFANG ZU NEHMEN ….
Sobald du das einmal begriffen hast, dreht sich alles Leben um. Das wälzt ganz wörtlich deine Ansichten um. Das ist eine innere Revolution. Und du wirst nie mehr die gleiche sein.
Wirst du immer haben, was du brauchst? Ja. Wirst du immer denken, dass du hast, was du denkst zu brauchen?
Vielleicht nicht. Es hängt davon ab, was du „denkst zu brauchen“. Und DAS hängt davon ab, was du denkst, du SEIST es.
Mein Vater sagte immer mal wieder zu mir als Teenager: „Wer, denkst du, bist du überhaupt …!“?
Dein Leben, dein gelebtes Leben ist deine Antwort auf diese Frage. Sie wird sich in jedem Augenblick verdoppeln und vervielfältigen, im Hervorgehen aus dem Augenblick zuvor. SELBSTVERSTÄNDLICH hat du in deinem Leben nicht ausreichend Geld. Du hast das soeben bekundet, veranschaulicht.
Nun also, was ich getan hätte…
Ich hätte zu dem Mann gesagt: „Mein lieber Freund, ich wollte gerne, ich hätte das Gefühl, dass ich genug Geld hätte, um deine ganze Rechnung hier zu bezahlen, da ich ja sehe, wie du das nicht kannst. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das heute tun kann. Aber ganz bestimmt KANN ich HELFEN. Lasse mich dir diese kleine Summe geben (sagen wir mal fünf oder zehn Dollar, keine vierzig), möchtest du das gerne? Das gäbe mir ein gutes Gefühl.“ Sage die Wahrheit: Das gäbe mir ein gutes Gefühl.
Tue stets, was dir ein gutes Gefühl gibt. Dein Magen wird dir immer sagen, welches es ist. Unterziehe es dem Bauch-Test. Dann gehe mit dem Hand in Hand.
Immer.
Du wirst dich schlechter fühlen, sobald du es ignorierst, das verspreche ich dir.
Mit Liebe und Umarmen,
Neale
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DAS GmG LESEBUCH
Fernere Darlegungen des Gespräche mit Gott-Materials durch den Autor
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Über die Jahre hat ND Walsch hunderte von Reden gehalten und Unmengen von Artikeln geschrieben, die sich rund um dieses Material drehen. Von Zeit zu Zeit möchten wir an dieser Stelle eine Transkription oder einen Reprint einer jener Präsentationen einstellen. Wir laden dich dazu ein, jede per Copy und Save aufzubewahren, und so eine persönliche Sammlung gegenwärtigen und erhebenden spirituellen Denkens zu schaffen, auf die du jederzeit zugehen kannst. Wir hoffen, ihr findet damit eine konstante Quelle an Einsicht und Inspiration.
IN DIESER WOCHE: Eine Umschrift eines Artikels, der im Januar 2001 von Neale niedergeschrieben wurde; dabei behandelt er die Befolgung von Neujahr und die Zyklen des Lebens.
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Und so bewegen wir uns in wiederum ein weiteres Jahr hinein. In einen weiteren Zyklus im Großen Zyklus, der das Leben Selbst ist.
Sie gehen so schnell, diese Zyklen. Sie gehen so schnell dahin. Habt ihr das bemerkt? Kaum hat einer begonnen, schon scheint er vorbei. Es war doch gerademal gestern, als wir an Silvester 2000 das Neue Jahrtausend feierten? Nun feierten wir das Silvester 2006 und schritten nach 2007, und die neue Ära ist ein alter Hut.
Was geschah in diesen sechs Jahren? Verflixt, was geschah im letzten Jahr!!??
Am Ende unseres Lebens werden wir dieselbe Frage über das Gesamte unserer Existenz stellen. Der Schauspieler Dennis Weaver spricht in seinem Buch ‚All the World’s a Stage’ [Die ganze Welt ist eine Bühne] über den Tod seines Vaters und über eines der letzten Dinge, die sein Vater ihm an der Bettseite sagte. Schwächlich und im Sterben flüsterte der alte Mann seinem Sohn zu …
„ … es geht alles so schnell ….“
Dennis sagte, diese Worte hätten ihn nie verlassen. Die letzte Lektion seines Vaters hatte einen enormen Einfluss auf sein Leben. Er traf von diesem Zeitpunkt an die Wahl, es auf das Vollste zu leben, sich vor keinem Risiko zu scheuen, die Chancen, die nötig sind, anzunehmen, um ein reiches und fülliges Erleben zu schaffen.
(Update-Anmerkung von 2006: Mein Bruder und Freund Dennis hat im vergangenen Jahr seinen Körper verlassen. Ich vermisse ihn sehr. Ich frage mich, ob er, als er mir das zukommen ließ, wohl gewusst haben wird, dass er selbst bloß noch fünf Jahre übrig hat …)
(Update von 2010: Ich schreibe dies nun in den ersten Tagen des zweiten Monats des Jahres 2010, und ich bin mir mehr denn je der Schnelligkeit des Durchlaufs der Zeit gewahr. Ich bin jetzt 66 Jahre alt, und gehe auf die 70 zu. Was werde ich mit den nächsten Jahren anfangen? Wieviele habe ich noch? Fünf? Zehn? Vielleicht, wenn ich Glück habe, 20? Ich kann jetzt anfangen, die Jahre zu zählen .... vielleicht gar die Monate zu zählen … und es ist nicht so, dass ich Angst habe oder traurig bin, Nachhause zu gehen … was aber werde ich hier in diesen letzten Augenblicken tun, die mir gegeben sind ---?)
Vielleicht ist das größte Risiko, die größte Chance, die sich jedem von uns bietet, das Risiko, uns selbst von Neuem in der nächst größten Version der großartigsten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen. Dies ist natürlich der Sinn allen Lebens, sofern man ‚Gespräche mit Gott’ glaubt. Und doch, ebendas tun die meisten Menschen nie.
Über Jahre – über Jahrzehnte – haftete ich an meinem Alten Selbst, und hatte ich keinen Gedanken daran, mich zu einem neuen Ort zu bewegen oder ein Neues Ich zu erschaffen. Ich mag wohl nicht alles gern gemocht haben, was es hinsichtlich des Alten Selbst zu erfahren gab, indes wusste ich, wer das war, wusste ich, ich würde damit ganz gut zurechtkommen, und, ich würde es nicht ändern.
Trotzdem, wir sind nicht unsere Gestern, wir sind nicht unsere Fehler der Vergangenheit, wir sind nicht unsere sogenannten Versagen und Beschränktheiten. Wir werden in jedem Augenblick wiedergeboren, und es ist zu Zeiten wie dem jetzigen Augenblick - wo wir ein anderes Jahr, einen anderen Lebenszyklus beginnen – der Fall, dass wir in besonderer Weise erstarkt sind, von unseren alten Vorstellungen, von unseren alten Konzepten und unserer eigenen Erfahrung unser selbst Abstand zu nehmen und neue hervorzubringen. Dies wird schlicht vermittels einer Entscheidung, ebendas zu tun, erreicht.
Diese Entscheidung allerdings erfordert Mut. Sie erfordert eine enorme Bereitwilligkeit, unser Altes Selbst abzuwerfen und das Neue zu enthüllen. Im Jahr 2007, zu jeder Zeit denke ich, ja, darauf werde ich morgen kommen und eingehen, möchte ich mich der Worte von Dennis’ Vater entsinnen.
„ … es geht so schnell …“
(Und ist nicht dieser erste Monat von 2010 schnell vergangen? Du liebe Güte, ein Flüstern zuvor war Thanksgiving und Weihnachten! Und sah ich mir nicht vor einigen Tagen Rose Bowl an? Ach, oje, vor einigen Tagen, das war vor einem Monat, und ein Zwölftel des Neuen Jahres ist einfach verschwunden. Also, denkst du, es sei besser, mit ihm auszukommen?
Worum „es“ sich auch immer handelt, was du bestimmt hast, es 2010 zu erreichen, meinst du nicht, es würde dir gut anstehen, auch damit auszukommen? Ich frage mich das einfach hier. Ich wundere mich einfach ...)
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[Es folgen einige Absätze über die Deep Study-Veranstaltung, die die CWG Foundation im Mai 2010 ausrichtet. - ThB]
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[KALENDER]
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Ein Blick auf die Veranstaltungen, bei denen Neale Donald Walsch auftreten wird, um die Botschaft der Gespräche mit Gott in den vor uns liegenden Wochen zu teilen. Bei diesen Veranstaltungen werdet ihr mehr über die Arbeit der ReCreation Foundation in Erfahrung bringen ....
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ZUR BEACHTUNG: Nicht alle Veranstaltungen werden von der ReCreation Foundation gesponsert.
[Es folgt eine Reihe von (hpts. USA-)Veranstaltungen bis Sommer 2010 ~ ThB]
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Das CwG Weekly Bulletin wird fertiggestellt durch Neale Donald Walsch, Em Claire, Geek Squared, LEP-Absolventen und andere Freunde.
Sofern du Freude an diesem KOSTENLOSEN Bulletin hast und Wertvolles daraus schöpfst, so nimm bitte eine Zuwendung in Betracht. Sie wird uns helfen, weiterhin Dienstleistungen wie diese anzubieten. Die CwG Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, und jede Spende ist uns dankbar willkommen.
BEMERKUNG: Falls du hier zum Weekly Bulletin eine Anmerkung oder eine Frage an Neale hast, kannst du das tun, indem du dich an die Adresse weeklybulletinresponse@CwG.org wendest.
Sei dir gewiss, wir tun unser Bestes, dass auf alle Briefe geantwortet wird, sofern nicht unmittelbar durch Neale, dann von einem anderen Mitarbeiter der CwG Foundation, oder einem LEP-Teilnehmer.
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Quelle: CwG Weekly Bulletin #375 [12.2.2010] ~ Übersetzung: Theophil Balz [13.2.2010]
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Das engl. Original steht unter
http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_375.html
Die
~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),
~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,
~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),
~ täglich sog. Heavenletters, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)
~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,
~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,
sind gesammelt erreichbar unter
www.gmg-materialien.de
ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. Dafür hat er seit geraumer Zeit das INTERNET-TAGEBUCH eröffnet. Indem wir in bewusstem Entscheid an dem Wachsen eines Anderen teilnehmen, werden wir unversehens und ohne Not in ein Wachstum der gleichen Art hineingenommen und verbracht. Ein herrliches, behutsam und ohne Ecken und Kanten vor sich gehendes Geschehen.
»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].
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Weitere verwandte Webseiten sind:
~ www.gespraechemitgott.org
~ www.humanityteam.at
~ www.humanitysteam.ch
~ www.humanitysteam.de
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IN EIGENER SACHE .....
Liebe Freunde,
die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.
Hier kurzgemacht der Vorschlag .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.
Liebe Grüße
Theophil
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Theophil Balz ~ Hesterbrinkweg 11 ~ D 49324 Melle ~ [0049] (0)5422 8563 ~ theophil.balz@web.de
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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir ~ die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen ~ kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]
Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«
Kto. Nr.: 134023
Kreissparkasse Melle
BLZ 26552286
Kennwort: »Bulletin«
Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz ~ ~ s.u.):
- SWIFT: NOLADE21MEL
- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23
Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eröffnet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es ~ dafür vielen Dank.
Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7
Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"
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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:
»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«
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13-02-2010/tb. |