Gespräche mit Gott | Neale Donald Walsch
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Artikel  >> "Beurteilung oder Beobachtung?" (GmG Wöchentl. Bulletin # 395)
 
Neale Donald Walsch

16.7.2010
BEURTEILUNG ODER BEOBACHTUNG?

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DAS WÖCHENTLICHE BULLETIN wird auf Anfrage an Jeden kostenlos versandt. Es ist eine Veröffentlichung der ReCreation Foundation, der Non-Profit-Organisation, die die Arbeit unternimmt, die Botschaft der Gespräche mit Gott mit der Welt zu teilen. Diese Botschaft lautet, dass der Zweck des Lebens darin besteht, uns selbst aufs Neue in der nächst größten Version der erhabensten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen.
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IN DIESER AUSGABE:
~ Bemerkungen von Neale
~ Das GmG-Lesebuch
~ [Annoncierung und Kalender]

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BEMERKUNGEN VON NEALE

Meine lieben Freunde ....

Ich habe den Entschluss gefasst, dem Durcheinanderbringen des schlichten Aktes der Beobachtung mit dem der Negativität ein Ende zu bereiten.

Einige weigern sich - in einem Bemühen, „keine negative Energie in den Raum zu bringen“ -, etwas über jemanden oder eine Angelegenheit zu sagen, was ausgelegt werden könnte, es sei in der einen oder anderen Weise negativ. Und sobald jemand etwas über einen Menschen, einen Ort oder eine Sache sagt, was nicht voll und ganz positiv ist, werden Viele den Sprecher für das „Verbreiten von negativer Energie“ kritisieren.

Nicht lange danach entspringt alledem ein bestimmter Dogmatismus, und unversehens wird es in einigen „New Age“-Kreisen inakzeptabel, etwas anderes als 16 Stunden am Tag zu lächeln und nichts als schier positive Dinge über alles auszusprechen. In diesen Zirkeln kann man sicher sein, dass sich, sobald jemand die kleinste Anmerkung, Vorhersage oder Schilderung tätigt, die sich als minder als voll und ganz positiv ausweist, alsbald ein Anderer äußert: „Möchtest du das erschaffen?“, oder: „Weswegen erschaffst du das gerade?“

(Beispiel: „Du liebe Güte, heute morgen habe ich wirklich Kopfschmerzen.“ „Naja, wieso erschaffst du sie dir?“)

Nach einer Weile fühlen sich die Leute so an allen Vieren gefesselt, fühlen sie sich derart ummantelt, dass sie Angst haben, überhaupt etwas über etwasEtwas zu sagen, sofern sie nicht von Kopf bis Fuß in Positivität erglühen.

Ich bezeichne das als einen New Age Bypass. Das ist psychische Chirurgie, Operation an der Psyche selbst. Es kann sich auch in ein Spiel des „Verrückt-Machens“ kehren, bei dem die Menschen etwas, was sie direkt vor sich erblicken, nicht einmal mehr objektiv beschreiben können, ohne Gefahr zu laufen, als „Wermutstropfen“ oder „negativ Denkende“ bezeichnet zu werden.

(„Der Aktienmarkt hat mit Sicherheit einen schlechten Tag.“ „Naja, bist du nicht derjenige, der schlecht über ihn denkt …?“)

Eine Beobachtung ist allerdings kein Urteil, und eine Abschilderung keine Verdammung. Es wäre uns von großem Nutzen, sofern wir um den Unterschied Bescheid wüssten.

Es ist voll und ganz in Ordnung zu sagen: „Regen ist im Anmarsch“, wenn du ihn tatsächlich in der Luft riechen kannst. Ich erinnere mich an einen Tag vor ein paar Jahren, als ich Gast auf einem riesigen Picknick war, es waren 40 oder 50 Leute anwesend; einer der Gäste sagte: „Es sieht nach Regen aus.“ Seine Frau bekam fast einen hysterischen Anfall. „SAGE das nicht!“, blaffte sie. „Bist du dabei, den Regen HERBEIZUHOLEN?“

Ich verstehe durchaus, dass wir unsere eigene Realität erschaffen, und ich habe all die Botschaften der Gespräche mit Gott und praktisch jeden anderen spirituellen Text da und dort gelesen, die besagen, dass wir dies mittels des Dreier-Werkzeugs des Gedankens, des Wortes und der Tat tun. Ich kenne alles über die So-Wie-Du-Redest, So-Wird-Es-Sein-Schule des Denkens über dieses Thema. Ich gehöre zu dieser Schule. Aber bedeutet das, dass wir darüber, was wir in unserem Leben erleben, nicht einmal eine schlichte Beobachtung, ohne irgendeine Beurteilung oder Kundgabe von Vorlieben, abgeben können?

Selbstverständlich nicht. Wenn man sagt „Oh, oh, es sieht nach Regen aus“, bedeutet das nicht, dass du die Ursache bist, oder dass du Schuld hast, wenn es zum Regnen kommt. Es bedeutet einfach, dass du schilderst, was rund um dich herum vor sich geht. Es bedeutet, dass du gewahr bist. Und Gewahrsein gehört zu den beträchtlichsten Eigenschaften, die ein Mensch entwickeln kann.

Die Botschaft hier heißt: Ersetze Unterscheidungsvermögen nicht durch Passivität; bringe nicht - im Namen von „Positivität“ - an der Stelle, wo vormals ausgeprägte Beobachtung stand, völlige Blindheit ein. Deine Ohren zudecken bringt den Wind keineswegs zu weniger Heulen, und deinen Kopf in den Sand stecken lässt die Gefahr nicht verschwinden.

Die Befähigung, die Umgebung um uns herum zu beobachten, die Befähigung, eine Sache von einer anderen zu unterscheiden, entkommt der Entfaltung einer höheren Ebene an Bewusstheit. Beobachtung ist der Akt, etwas zu sehen; sie ist ein schlichter Akt des Bezeugens ohne Einschätzung. Wahrnehmungsvermögen ist ein Akt der Unterscheidung; sie ist der schlichte Akt, eine Sache neben einer anderen auszumachen.

Beobachtung ist ein Aussage, die besagt „was so ist“. Beurteilung ist eine Aussage, die besagt „Na wenn schon?“ Als fühlende Seinswesen haben Menschen ein Bestreben, zur Kenntnis zu nehmen, was rings um sie herum vor sich geht. Tatsächlich haben sie eine Verantwortlichkeit, das zu tun.

Sobald du bewusst und absichtlich aufhörst, etwas zur Kenntnis zu nehmen, weil du „keine negative Energie vorort bringen möchtest“, büßt du das köstlichste Geschenk als schöpferisches Seinswesen ein: das Geschenk des Entscheidens. Du kannst nicht darüber entscheiden, was du möchtest, du kannst dir nicht bewussterweise deine eigene Zukunft aussuchen, sofern du dich weigerst, dir das anzuschauen, was bislang zutreffend ist.

Ich werde mich weiterhin mit der Arbeit befassen, Verurteilung und Verdammen aus meinem Erleben zu beseitigen, allerdings möchte ich niemals Beobachtung und Unterscheidungsvermögen entfernt wissen. Die Unterweisung lautet: „Urteile nicht, und verdamme ebenfalls nicht“, sie heißt nicht: „Beobachte nicht, und triff gleichfalls keine Unterscheidungen.“

Mit Liebe und Umarmen,
Neale

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[Es folgt eine Annoncierung eines Retreat Ende Juli über When Everything Changes, Change Everything. - ThB]

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DAS GmG LESEBUCH
Fernere Darlegungen des Gespräche mit Gott-Materials durch den Autor

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Über die Jahre hat ND Walsch hunderte von Reden gehalten und eine Unmenge von Artikeln geschrieben, die sich rund um dieses Material drehen. Von Zeit zu Zeit möchten wir an dieser Stelle eine Transkription oder einen Reprint einer jener Präsentationen einstellen. Wir laden dich dazu ein, jede per Copy und Save aufzubewahren, und so eine persönliche Sammlung gegenwärtigen und erhebenden spirituellen Denkens zu schaffen, auf die du jederzeit zugehen kannst. Wir hoffen, ihr findet damit eine konstante Quelle an Einsicht und Inspiration.

IN DIESER WOCHE: SITZMEDITATION – Der erste Essay in einer Reihe von drei Essays, die Neale über die Kunst der Meditation geschrieben hat. Hier erörtert Neale die Sitzmeditation. Die Reihe wurde im Januar 2005 niedergelegt in Erwiderung auf eine per E-Mail gestellte Frage eines Lesers, wie bei der Näherung an das „Innere Selbst“ am Besten zu verfahren sei.

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Fragen & Antworten, 9.1.2005

Neulich erhielt ich eine E-Mail von einer Frau namens Kimberly, die mir ein wunderbares Gedicht übersandte, das sie nach der GmG Lektüre über ihre Verbindung mit Gott schrieb. Sie bat mich dann um Vorschläge, wie sie sich ihrem »inneren Selbst« nähern könne.

Weiter unten die E-Mail, die ich an Kimberly sandte. Ich hatte es nicht vor, doch jene Mail stellt sich als eine wunderbare kleine Abhandlung über die Kunst der Meditation heraus. Hätte ich mich hingesetzt, um einen »Artikel über Meditation« zu schreiben, so denke ich hätte ich nicht solche Klarheit hervorbringen können. Sobald es jedoch unsere Absicht ist, einander beizustehen, glaube ich öffnen wir die Pforte zu enormer Weisheit. Hier nun die E-Mail als das Resultat …


Meine liebe Kimberley …
Zuerst einmal ein Dankeschön für das zugesandte Gedicht. Es ist ein wunderbarer Ausdruck deiner Empfindungen und deiner inneren Wahrheit nach der Lektüre des GmG-Materials, und es war ein ganz besonderes Geschenk, dies von dir zu erhalten.

Hinsichtlich der Anfrage nach einer persönlichen Führung, wie du dich dem inneren Selbst nähern könnest, glaube ich, dass du das mit deiner Poesie getan hast. Die Poesie ist eine der zahlreichen Arten, in denen unser höheres Selbst mit uns spricht, und ich hoffe stark, dass du stets zu einer Niederschrift kommst, sobald du dich dazu inspiriert fühlst. Eine Sammlung solcher Verse mag eines Tages der Menschheit dienlich sein.

Um dich für derartige Inspirationen vorzubereiten, möchte ich den bereits vorhersagbaren Vorschlag machen (derart vorhersagbar, dass du das wohl schon ohnehin tust), dass du wenigstens zweimal am Tag eine stille Meditation im Sitzen machst. Bitte tue dies wenigstens 15 Minuten lang jeden Morgen und 15 Minuten jeden Abend. Wenn möglich, so versuche, dafür eine stets gleiche Zeit festzulegen. Dann bemühe dich, dich daran zu halten. Wenn du dich jedoch an einen solchen Zeitplan nicht halten kannst, so sei gewiss, dass jede Zeit recht ist, wenn es wenigstens zweimal am Tag, früh und spät, ist.

Suche dir einen Ort, wo du absolut privat und allein bist. Bei mir funktioniert das, wenn ich nackt bin, da mich das von jedem Gespür eines „Weggesperrt-Seins“ vom Universum fernhält, wenn diese Formulierung für dich einen Sinn ergibt. Ich sitze also nackt da, doch ist das kein Erfordernis, Kimberly. Es hilft mir nur, einen Geisteszustand zu erreichen. Wenn das Sitzen ohne Kleider am Leibe dir irgendwelche unguten Gefühle bereitet, oder wenn es einen Zustand des Geistes erzeugt, der nicht ganz offen, freudig und friedvoll ist, dann lege dir etwas Leichtes und Fließendes um. Doch versuche nicht, dich mit etwas zu kleiden, was dich irgendwie bindet und einschränkt und dir dabei etwas anderes bewusst werden lässt als dein heiliges Selbst.

Bei der Meditation sitze ich manchmal draußen, wenn es schön und warm ist, und lade die Sonne dazu ein, mich einzuhüllen, oder nachts mit den glitzernden Sternen über mir. Drinnen sitze ich neben einem Fenster und lasse die Abendsonne sich in mich ergießen und den Nachthimmel mich umfangen.

Es gibt keine „richtige“ Art für die stille Sitz-Meditation. (In Wahrheit gibt es keine „richtige“ Art, wie irgendwas zu machen ist.) Man kann dabei in einem bequemen Stuhl sitzen oder auf dem Boden oder aufrecht im Bett. Nimm was für dich am besten ist. Ich sitze auf dem Boden, gewöhnlich ohne Rückenkissen, doch bei Gelegenheit gegen eine Wand oder was ähnliches gelehnt, da mich das auf dem Boden Sitzen mehr im Raum „präsent“ hält. Wenn ich zu bequem sitze, wie etwa in einem gepolsterten Sessel oder auf dem Bett, dann neige ich dazu, einzunicken und aus dem Moment mich fortzuschleichen. Sitze ich auf dem Boden oder draußen auf dem Gras, geschieht dies selten. Ich bin mental ganz „präsent“.

Sitze ich einmal, so fange ich an, meine Aufmerksamkeit auf mein Atmen zu lenken, meine Augen zu schließen und schlichtweg darauf zu hören, wie ich ein- und ausatme. Ich bin in der Dunkelheit, und meine Aufmerksamkeit ist nur darauf gerichtet, was ich höre.

Habe ich mich „geeint“ – das ist das einzige Wort, was ich als passendes hierfür finden kann – mit dem Atemrhythmus, dann beginne ich, meine Aufmerksamkeit darauf zu lenken, was mein „inneres Auge“ sieht. Gewöhnlich ist das an diesem Punkt nichts anderes als Dunkelheit. Sehe ich Bilder – das meint „denkende Gedanken“ über etwas, und diese vor mir zu erblicken –, dann bin ich dabei, diese Gedanken auszuleiten, wie das beim „Ausblenden ins Schwarze hinein“ auf der Filmleinwand der Fall ist. Ich richte meinen Geist auf die Leere. Mein inneres Auge fokussierend spähe ich tief in diese Dunkelheit. Ich suche nach nichts im besonderen. Ich spähe einfach tief und erlaube mir, nach nichts zu suchen.

Bald durchstößt die Dunkelheit, so meine Erfahrung, etwas, was wie eine kleine flackernde blaue „Flamme“ oder ein Aufbrechen eines blauen Lichtes erscheint. Wenn ich, so finde ich, damit beginne, darüber kognitiv nachzudenken – das meint, es zu definieren, es mir zu beschreiben, Anläufe zu machen ihm Gestalt und Form zu geben, oder es zu etwas „bedeuten“ zu wollen -, dann verschwindet es unmittelbar. Die einzige Weise, wie ich „es dazu bringen kann, zurückzukehren“, ist, ihm in meinem Geist keinen Raum zu schenken. Ich bin stark damit beschäftigt, meinen Geist abzustellen und einfach im Moment und in der Erfahrung zu sein, ohne es zu beurteilen, es zu bestimmen, oder zu versuchen, etwas geschehen zu machen oder es herausfinden oder aus meinem logischen Zentrum her verstehen zu wollen. Es ist ziemlich wie beim Liebemachen. Dort habe ich ebenfalls meinen Geist abzustellen, damit die Erfahrung mystisch und magisch wird, muss ich im Moment und in der Erfahrung sein, ohne zu beurteilen, ohne zu bestimmen, oder zu versuchen, etwas geschehen zu machen, ohne es herausfinden oder von meinem logischen Zentrum her verstehen zu wollen.

Meditation ist Liebemachen mit dem Universum. Sie ist das Vereinen mit Gott. Sie ist das Vereinen mit dem Selbst. Sie soll nicht verstanden, erschaffen oder näher bestimmt werden. Man versteht nicht Gott, man erfährt schlichtweg Gott. Man erschafft nicht Gott, Gott existiert einfach. Man bestimmt nicht Gott, Gott definiert einen. Gott IST der Definierende und der Definierte. Gott ist die Definition selbst.

Setze im obigen Absatz das Wort Selbst anstelle des Wortes Gott, und die Bedeutung bleibt dieselbe.

Kommen wir nun zurück zum Tanz der blauen Flamme. Wenn du deinen Verstand davon abziehst, während du deine Fokussierung darauf belässt, ohne Erwartung oder irgendeinen Gedanken, dann wird das flackernde Licht wiedererscheinen. Der Trick ist es, deinen Verstand (das meint deinen PROZESS DER GEDANKEN) davon fern zu halten, während du deine Fokussierung (das meint Deine UNGETEILTE AUFMERKSAMKEIT) darauf belässt.

Kannst du dir diese Dichotomie vorstellen? Das bedeutet, etwas Aufmerksamkeit zu schenken, dem du nicht Aufmerksamkeit schenkst. Es hat viel Ähnlichkeit mit dem Tagträumen. Es ist, als säßest du im hellsten Tageslicht, inmitten eines Platzes voller Tätigkeiten, und du schenkst all dem keine Aufmerksamkeit, oder alldem auf ein Mal. Du erwartest nichts, benötigst nichts, und nichts im besonderen nimmst du wahr, doch bist du derart FOKUSSIERT auf das „Nichts“ und das „Alles“, dass dich jemand schließlich wieder dort herauszuholen hat (vielleicht wirklich mit einem Fingerschnippen), indem er sagt: „Hei! Hast du einen TAGTRAUM????“

Gewöhnlich tagträumt man mit einem einzelnen offenen Auge. Meditation ist „tagträumen mit geschlossenen Augen“. Das kommt dem recht nahe, wie ich meine eigene Erfahrung darlegen kann.

Nun erscheint die blaue tanzende Flamme wieder. Erfahre sie einfach, und versuche nicht, sie zu bestimmen, sie zu bemessen, sie dir irgendwie zu erklären. Pur … falle in sie. Es scheint, als komme die Flamme auf dich zu. Sie wird in deinem inneren Blickfeld größer werden. Es ist gar nicht die Flamme, die sich auf dich zubewegt, sondern es bist DU, der sich in die Erfahrung und in das Innere der Erfahrung hineinbewegt.

Wenn du Glück hast, so wirst du das VÖLLIGE EINTAUCHEN in dieses Licht erleben, bevor dein Verstand über sie zu reden und zu erzählen anfängt. Wenn du nur einen Augenblick dieses verstandeslosen Eintauchens erlebt hast, dann wirst du die Glückseligkeit erfahren haben. Es ist die Glückseligkeit des völligen Wissens, der völligen Erfahrung des Selbst als Eins, als Eins mit allem von ihm, mit allem, mit dem Einzigen Ding Was Ist.

Du kannst diese Glückseligkeit nicht „ausprobieren“. Siehst du die blaue Flamme und fängst du an, mit dieser Glückseligkeit zu rechnen, dann wird die Flamme meiner Erfahrung nach sofort verschwinden. Das Vorhersehen und/oder die Erwartung beendet die Erfahrung. Dies deswegen, weil die Erfahrung GENAU JETZT geschieht, und Vorhersehen oder Erwarten VERBRINGT SIE IN DIE ZUKUNFT, WO DU NICHT BIST.

Nun – weiter oben nahm ich Bezug auf die Erfahrung des Liebemachens. Das tat ich aus besonderem Grund. Dies ist eine wunderbare Übung für jene, für die es schwierig ist, die Reise zur Verstandeslosigkeit in stiller Meditation zu unternehmen.

Wenn du einen Intimpartner hast, dann magst du herausfinden, dass die Erfahrung der geschlechtlichen Vereinigung eine außerordentliche Gelegenheit darstellt, die Anfänge der Reise zur Glückseligkeit oder zum verstandeslosen Einssein zu erleben. Du musst dich in deiner geschlechtlichen Begegnung zurückziehen vom Wünschen, dich jedes Hoffens enthalten, vor jedem Verlangen kehrt machen, alle Erwartungen zurückweisen, dein Selbst in den Moment versenken, absolut ohne das Vorhersehen von irgendwas im besonderen. Es ist nicht leicht, doch es ist möglich. Wenn du das erreichst, hast du das verstandeslose Einssein erreicht. Das ist das – Nirwana. Das ist die Glückseligkeit.

Dann, wo du weißt, dass solch ein Zustand möglich ist, ist es dein nächster Schritt auf der Reise, diesen Zustand nicht vermittels der körperlichen Vereinigung mit einem Anderen zu erreichen sondern durch die metaphysische Vereinigung mit dem Selbst. Dieselbe Glückseligkeit kann in der stillen Meditation erreicht werden.

Nachdem du denselben Glückseligkeitszustand erreicht hast, wirst du den GRUND dafür kennengelernt haben, dass die Glückseligkeitserfahrung mittels der körperlichen Vereinigung mit einem Anderen identisch ist mit der Glückseligkeit, die du mittels der Vereinigung mit dem Selbst erfährst.

Es IST niemand AUSSER dem Selbst.

Da IST kein „anderer“.

Die gänzliche liebende, erwartungslose, nicht verlangende, nicht bedürftige geschlechtliche Vereinigung bestätigt dies. Die gänzlich liebende, erwartungslose, nicht verlangende, nicht bedürftige metaphysische Vereinigung mit dem Selbst bestätigt dies gleichfalls.

In deinem Schreiben an mich, Kimberly, schreibst du: „Wenn du irgendwelche Vorschläge dafür hast, wie ich mich meinem inneren Selbst nähern kann, so fühle dich bitte frei, deine Gedanken zu äußern“. Eben das habe ich getan. Es gibt auch noch weitere Gedanken, die ich habe. Als nächstes werden wir über Geh-Meditation reden.


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Obschon dieses Bulletin für Jeden kostenlos ist, der darum anfragt, ist die Foundation auf Zuwendungen angewiesen, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können. Falls du eine Spende in Aussicht nimmst, um uns bei unserer Arbeit zu helfen, klicke hier …. [s. weiter unten].

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[KALENDER]
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Ein Blick auf die Veranstaltungen, bei denen Neale Donald Walsch auftreten wird, um die Botschaft der Gespräche mit Gott in den vor uns liegenden Wochen zu teilen. Bei diesen Veranstaltungen werdet ihr mehr über die Arbeit der ReCreation Foundation in Erfahrung bringen ....



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ZUR BEACHTUNG: Nicht alle Veranstaltungen werden von der ReCreation Foundation gesponsert.
[Es folgt eine Reihe von (hpts. USA-)Veranstaltungen bis Sommer 2010 ~ ThB]

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Das CwG Weekly Bulletin wird fertiggestellt durch Neale Donald Walsch, Em Claire, Geek Squared, LEP-Absolventen und andere Freunde.

Sofern du Freude an diesem KOSTENLOSEN Bulletin hast und Wertvolles daraus schöpfst, so nimm bitte eine Zuwendung in Betracht. Sie wird uns helfen, weiterhin Dienstleistungen wie diese anzubieten. Die CwG Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, und jede Spende ist uns dankbar willkommen.

BEMERKUNG: Falls du hier zum Weekly Bulletin eine Anmerkung oder eine Frage an Neale hast, kannst du das tun, indem du dich an die Adresse weeklybulletinresponse@CwG.org wendest.

Sei dir gewiss, wir tun unser Bestes, dass auf alle Briefe geantwortet wird, sofern nicht unmittelbar durch Neale, dann von einem anderen Mitarbeiter der CwG Foundation, oder einem LEP-Teilnehmer.


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Quelle: CwG Weekly Bulletin #395 [16.7.2010] ~ Übersetzung: Theophil Balz [17.7.2010]
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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_395.html

Die
~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),
~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,
~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),
~ täglich sog. Heavenletters, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)
~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,
~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter
www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. Dafür hat er seit geraumer Zeit das INTERNET-TAGEBUCH eröffnet. Indem wir in bewusstem Entscheid an dem Wachsen eines Anderen teilnehmen, werden wir unversehens und ohne Not in ein Wachstum der gleichen Art hineingenommen und verbracht. Ein herrliches, behutsam und ohne Ecken und Kanten vor sich gehendes Geschehen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].


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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org
~ www.humanityteam.at
~ www.humanitysteam.ch
~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße
Theophil

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Theophil Balz ~ Hesterbrinkweg 11 ~ D 49324 Melle ~ [0049] (0)5422 8563 ~ theophil.balz@web.de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir ~ die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen ~ kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«
Kto. Nr.: 134023
Kreissparkasse Melle
BLZ 26552286
Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz ~ ~ s.u.):
- SWIFT: NOLADE21MEL
- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23
Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eröffnet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es ~ dafür vielen Dank.
Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7
Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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18-07-2010/tb.
  Alle Bücher von Neale Donald Walsch.

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