Gespräche mit Gott | Neale Donald Walsch
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Artikel  >> "Sollte ich gehen oder bleiben?" (GmG Wöchentl. Bulletin # 396)
 
Neale Donald Walsch

23.7.2010

SOLLTE ICH GEHEN ODER BLEIBEN?

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DAS WÖCHENTLICHE BULLETIN wird auf Anfrage an Jeden kostenlos versandt. Es ist eine Veröffentlichung der ReCreation Foundation, der Non-Profit-Organisation, die die Arbeit unternimmt, die Botschaft der Gespräche mit Gott mit der Welt zu teilen. Diese Botschaft lautet, dass der Zweck des Lebens darin besteht, uns selbst aufs Neue in der nächst größten Version der erhabensten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen.
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IN DIESER AUSGABE:

~ Bemerkungen von Neale
~ Das GmG-Lesebuch
~ [Annoncierung und Kalender]

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BEMERKUNGEN VON NEALE

Meine lieben Freunde ....



Überall, wo ich hinkomme, bekomme ich viele, viele Fragen gestellt – und unter all den gestellten Fragen haben viele, viele mit Beziehungen unter Menschen zu tun. Sehr oft wird mir die Frage gestellt, die in einem tiefempfundenen Brief enthalten ist, den ich von einer Frau bekommen habe, die ich Sanra nennen möchte – ich habe den Namen erfunden, um die Identität der Frau zu schützen.

Die Frage lautet ….

Soll ich meinen Mann verlassen?

Derzeit quäle ich mich in meiner Ehe ab. Ich sehe dauernd nach einem Wandel zum Besseren und bleibe in den schrecklichen Zeiten, in denen ich mich soeben befinde, zuversichtlich und hoffnungsvoll, wie aber kann man weiter machen, wenn du ein Familienmitglied um dich hast, was ununterbrochen nicht dabei ist, auf die positive Seite zu schauen und stets in den negativen Illusionen lebt?

Ich bringe voller Zuversicht und Hoffnung neue Ideen ein, um die Energie im Raum zu verwandeln, aber ich verfange mich in der Negativität meines Mannes und ich büße meine Zuversicht und das bisschen Hoffnung, was ich in mich setze, ein. Auf dem Feld gibt es ein ständiges Ringen.

Ich weiß, eine Lösung lautet ausziehen, aber was machst du, wenn deine Kinder nicht verstehen, dass da Herauskommen die bessere Lösung darstellt? Die Ironie ist, meine Mutter befindet sich in der gleichen Lage: sie hat das Gefühl, sie könne von einem Menschen nicht weggehen, da er sie gleichfalls in dieser Illusion festsitzend bekam.

Wie kann ich dies in Ordnung bringen und in eine neue und positive Richtung vorrücken, wie es Gott möchte? Es ist beachtlich, wie eine einzige negative Person, deren Angst vor dem Wandel und dem Positiven, Jeden in deren Illusion verhakt halten kann.

Ich hoffe, du kannst antworten und mir in der Sache etwas Einsicht verschaffen. Gott segne dich.

In Liebe, Sanra


Liebe Sanra … Ich kenne und verstehe die Schwierigkeit, die du hast, wie auch die herausfordernden Umstände, die sie erzeugt haben. Zunächst musst du wissen, dass es nicht immer nötig ist, die Örtlichkeit zu wechseln (sprich „auszuziehen“), um deine Umgebung zu ändern. Deine Umgebung, Sanra, ist ein inwendiges Erleben, keine äußere Wirklichkeit.

Der erste Schritt könnte hier heißen, dich zur Dankbarkeit hin zu bewegen. Ich weiß, das klingt fast absurd, und doch stellt es ein außergewöhnlich machtvolles Werkzeug dar.

Uns stattgeben, unsere Dankbarkeit für jedweden Aspekt der zuhandenen Lage gegenüber Gott und dem Universum auszusprechen – und jene Dankbarkeit inwendig als ein unverfälschtes Erleben zu spüren – das versetzt uns des Öfteren in einen unerwarteten Raum des Friedens und der Klarheit, denn die Dankbarkeit öffnet uns für die Wahrheit dessen, was sich zuträgt: dass uns ein Anlass zugereicht wird - auf vollkommene Art von Gott und deinem eigenen inneren Selbst vorgezeichnet -, zum Ausdruck zu bringen wer wir wirklich sind, und was wir im Grunde als Nächstes wollen.

Es geht um dieses Zum-Ausdruck-Bringen, dessentwegen wir zur Erde kamen, Sanra. Das tun wir hier. Wir kamen hierher, um unser erhabenstes Selbst in unserer eigenen Erfahrung kennen zu lernen. Das ist sowohl unser höchstes Trachten als auch unsere größte Freude. Mithin öffnen wir uns zu unserer wundervollsten inneren Erfahrung, sobald wir in unseren äußeren Gegebenheiten die vollkommenen Bausteine für unseren nächsten großartigsten Ausdruck von uns selbst erkennen. Oder, wie es meine wunderbare Freundin Barbara Marx Hubbard, in Worte fasst: „Alles Unheil sind evolutionäre Treiber.“ Sie sind nötig, um uns auf unserer Entwicklungsspur voranzubringen.

Freilich, Sanra, es gibt eine zentrale Frage in dem menschlichen Erleben, die wir uns alle am einen oder anderen Punkt in unserem Leben stellen: Ist es für mich in Ordnung, glücklich zu sein? Und die Antwort heißt, Ja.

Es steht uns nicht das Recht zu, unaufrichtig oder grausam zu sein, denn Unlauterkeit zerstört den psychologischen Unterspann eines jeden Menschen, und Grausamkeit verwundet das körperliche und mentale Wesen. Sei infolgedessen in allen Dingen aufrichtig und freundlich. Sprich deine Wahrheit, stimme allerdings dein Worte in Friede und Freundlichkeit gütig.

Sofern deine Wahrheit heißt, dass du in deinen gegenwärtigen Bewandtnissen nicht glücklich sein kannst, hast du ein Recht, deine Wahrheit darüber auszusprechen – und dann deine Umstände zu wechseln, falls du das möchtest. Falls du es verfehlst, das zu tun, da du Andere nicht betrügen möchtest, betrügst du dich nur selbst. GmG sagt: „Verrat deiner selbst, um Andere nicht zu betrügen, ist gleichwohl Verrat. Es ist der höchste Betrug.“

Versuche dein Allermöglichstes, dich nicht zu betrügen, Sanra. Und versuche dein Allermöglichstes, Andere nicht zu betrügen. Du betrügst Andere selbst dann, wenn du bei ihnen bleibst, obschon du damit eine Lüge lebst.

Wofür du dich auch immer entscheidest, tue es mit großer Liebe. Segne diejenigen, die dir dabei halfen, zu diesem neuen Gewahrsein deiner selbst zu gelangen; würdige jene, die dich mit diesem Augenblick begabt haben, genauso wie er ist. Denn es gibt keine Schurken und keine Opfer in dieser Welt – indes wissen dies schier Meister.

Suche Gemeinschaft auf, Sanra. Erschaffe eine spirituell unterstützende Gemeinschaft an dem Ort, wo du lebst. Rufe eine GmG-Gesprächs-Gruppe ins Leben. Werde Anderen, die ihren Weg verloren haben, ein Spiritueller Lebensberater. Was du in dir zu erleben wünschst, das gib Anderen.

Bete jeden Tag, Sanra, aber bete ein Gebet der Dankbarkeit, kein Bittgebet:

„Danke, Gott, dass du mir die richtigen und vollkommenen Gegebenheiten, Umstände und Situationen zuführst, in denen ich mein Selbst in der nächsten erhabensten Version von Wer Ich Bin erschaffen, zur Kenntnis nehmen und erleben kann. Danke für die Einsicht, die Stärke und den Mut, eben das zu tun. Danke dir für dieses Leben, das in jeder Weise, die mein Herz zulassen wird, geheiligt und überfließend ist. Und Danke für all Jene, die mein Leben auf jedwede Weise berührt haben, denn ich weiß, dass du mir nichts als Engel gesandt hast.“

Gehe jetzt, Sanra, und mache dich bei deiner Reise der Selbst-Erneuerung und Neugeburt auf den Weg, bei der du auf den Flügeln eines neuen Morgen, das durch einen immer-und-ewig-umschließenden Gott mit Liebe erschaffen wurde, in deine hellste Zukunft hinein gleitest.

In mitfühlendem Verstehen … und mit ….

Liebe und Umarmen,
Neale


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[Es folgt eine Annoncierung eines Retreat Ende Juli über When Everything Changes, Change Everything. - Ferner ein Angebot, mit mtl. $40.00 die Foundation zu unterstützen und dabei etliche Dankeschön rückfließend in die Hände zu bekommen – insgesamt ein „Win/Win-Angebot“, als was es annonciert wird; der Monatsbeitrag soll Stipendiaten, dem Programm, Bücher auf Anfrage an Gefängnisinsassen und andere Bedürftige zu versenden, und der Erstellung und Versendung des Wöchentlichen Bulletins an Tausende in der Welt zugute kommen. - ThB]

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DAS GmG LESEBUCH
Fernere Darlegungen des Gespräche mit Gott-Materials durch den Autor

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Über die Jahre hat ND Walsch hunderte von Reden gehalten und eine Unmenge von Artikeln geschrieben, die sich rund um dieses Material drehen. Von Zeit zu Zeit möchten wir an dieser Stelle eine Transkription oder einen Reprint einer jener Präsentationen einstellen. Wir laden dich dazu ein, jede per Copy und Save aufzubewahren, und so eine persönliche Sammlung gegenwärtigen und erhebenden spirituellen Denkens zu schaffen, auf die du jederzeit zugehen kannst. Wir hoffen, ihr findet damit eine konstante Quelle an Einsicht und Inspiration.

IN DIESER WOCHE: SITZMEDITATION – Der zweite Essay in einer Reihe von drei Essays, die Neale über die Kunst der Meditation geschrieben hat. Hier erörtert Neale die Gehmeditation. Die Reihe wurde im Januar 2005 niedergelegt in Erwiderung auf eine per E-Mail gestellte Frage eines Lesers, wie bei der Näherung an das „Innere Selbst“ am Besten zu verfahren sei.

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Es gibt viele Menschen, die es recht schwierig finden, in stiller Meditation dazusitzen. Es hat den Anschein, als müssten sie die „Kunst der Meditation" entbehren.

Ich meinte das lange, weil ich von Natur aus ein ungeduldiger Mensch bin, und das Sitzen in stiller Meditation war nicht so meine Sache. Dann zeigte mir jemand die Geh-Meditation, und alles um die Idee der „Meditation" änderte sich. Plötzlich wurde es zu etwas, was ich machen konnte.

Was ich bei der Geh-Meditation als erstes kennen lernte, war, dass sich meine ganze Vorstellung davon, was Meditation IST, auflöste, und durch ein klareres und umrisseneres Bild, was da vor sich ging, ersetzt wurde.

Meditation bedeutete für mich stets, „den Geist von allem freizuhalten", um Platz zu machen für das Erscheinen der „Leere", sodass ich mich in Bewusstheit in „das Nichts, was Das Alles ist …" oder in etwas Ähnliches hineinversetzen konnte.

Ich stellte mir vor, was ich zu versuchen hätte, sei, „meinen Geist zu leeren". Ich stellte mir darunter vor, ich sollte versuchen, still an einem Platz zu sitzen, meine Augen dabei zu schließen und „nichts dabei zu denken". Das machte mich verrückt, denn mein Geist war nicht abzuschalten! Er dachte stets, dachte, dachte stets an etwas.

Deswegen war ich nie gut im Schneidersitz-Sitzen, die Augen geschlossen und mich auf das Nichts konzentrierend. Davon frustriert meditierte ich kaum mehr – und beneidete jene, die sagten, sie täten es (obgleich ich mich heimlich darüber wunderte, ob sie es wirklich taten, oder ob sie durch diese Bewegtheiten hindurchgingen, nicht anders als ich).

Dann sagte mir eine Meisterlehrerin in meinem Leben, dass ich von der Meditation eine ganz falsche Vorstellung hätte. Meditation, sagte sie, handelt nicht von Leere, sie handelt von Fokussierung. Anstatt zu versuchen, still zu sitzen und an nichts zu denken, schlug sie eine „Geh-Meditation" vor, umherzuwandern, und dabei einzuhalten und mich auf etwas Spezielles zu fokussieren, was mir unter die Augen komme.

„Betrachte einen Grashalm", sagte sie. „Betrachte ihn. Schau ihn von ganz nahe an. Nimm ihn ganz aufmerksam wahr. Betrachte alle seine Aspekte. Wie sieht er aus? Was sind seine besonderen Eigenschaften? Wie fühlt er sich an? Wie duftet er? Von welcher Größe ist er, verglichen mit dir? Schau ihn von ganz nahe an. Was sagt er dir über das Leben?"

Dann, sagte sie: „Erfahre das Gras in seiner Vollkommenheit. Ziehe deine Schuhe und Strümpfe aus und gehe barfuß auf dem Gras. Denke an nichts anderes als an deine Füße. Richte dein Augenmerk auf die Unterseite deiner Füße und betrachte außerordentlich genau, was du dort spürst. Sage deinem Geist an, für diesen Augenblick nichts anderes zu fühlen. Ignoriere alle weiteren einströmenden Daten außer denjenigen, die von den Fußsohlen herkommen. Sollte es helfen, so schließe die Augen.

Gehe langsam und entschlossen, und erlaube es jedem langsamen und sachten Schritt, dir etwas über das Gras mitzuteilen. Öffne dann die Augen und schau auf all das Gras um dich herum. Ignoriere alle weiteren einströmenden Daten außer denjenigen über das Gras, die dich durch deine Augen und Füße erreichen.

Richte nun dein Augenmerk auf den Geruchssinn, und schau, ob du das Gras riechen kannst. Ignoriere alle weiteren einströmenden Daten außer denjenigen, die dich über deine Nase, deine Augen und Füße erreichen. Sei bestrebt, deine Aufmerksamkeit so organisieren zu können. Wenn das möglich ist, wirst du das Gras erleben, wie du es vorher noch nie getan hast. Du wirst mehr über das Gras kennengelernt haben als je zuvor, auf einer tieferen Ebene. Niemals mehr wirst du es in der früheren Weise erfahren. Du wirst bemerken, dass du das Gras dein ganzes Leben lang ignoriert hast."

Dann sagte meine Meisterlehrerin zu mir, mache dasselbe mit einer Blume. „Betrachte sie. Schau sie von ganz nahe an. Nimm sie ganz aufmerksam wahr. Betrachte alle ihre Aspekte. Wie sieht sie aus? Was sind ihre besonderen Eigenschaften? Wie fühlt sie sich an? Wie duftet sie? Von welcher Größe ist sie, verglichen mit dir? Schau sie von ganz nahe an. Was sagt sie dir über das Leben?"

Dann, sagte sie: „Erfahre die Blume in ihrer Vollkommenheit. Berühre die Blume in dem Moment, wo du an ihr riechst. Denke an nichts weiter als an deine Nase. Richte dein Augenmerk auf deine Nase und betrachte außerordentlich genau, was du dort in Erfahrung bringst. Sage deinem Geist, für diesen Augenblick nichts anderes zu fühlen. Ignoriere alle weiteren einströmenden Daten außer diejenigen von deiner Nase. Sollte es helfen, so schließe die Augen.

Nun richte dein Augenmerk auf deinen Tastsinn, und berühre die Blume sachte. Berühre sie im selben Moment, wo du an ihr riechst. Ignoriere alle weiteren einströmenden Daten außer den Daten, die von deiner Fingerspitze und von der Nase herrühren. Öffne nun deine Augen und sieh die Blume ganz von nahe an. Schau, ob du immer noch die Blume riechen kannst, wo sie nun weit genug weg ist, um sie anzuschauen und zu berühren. Sei bestrebt, deine Aufmerksamkeit so organisieren zu können. Wenn das möglich ist, wirst du die Blume erleben, wie du es vorher noch nie getan hast. Du wirst mehr über die Blume kennengelernt haben als je zuvor, auf einer tieferen Ebene. Niemals mehr wirst du sie in der früheren Weise erfahren. Du wirst bemerken, dass du die Blumen dein ganzes Leben lang ignoriert hast."

Und sie sagte: „Erfahre den Baum in seiner Vollkommenheit. Lege deine Hand auf ihn und fühle ihn in seiner Gänze. Denke an nichts weiteres als an deine Hände. Richte dein Augenmerk auf deine Hände und betrachte außerordentlich genau, was du dort in Erfahrung bringst. Sage deinem Geist an, für diesen Augenblick nichts anderes zu fühlen. Ignoriere alle weiteren einströmenden Daten außer diejenigen von deinen Händen. Sollte es helfen, so schließe die Augen.

Nun richte dein Augenmerk auf deinen Geruchssinn, und rieche den Baum. Berühre ihn im selben Moment, wo du an ihm riechst. Ignoriere alle weiteren einströmenden Daten außer den Daten über den Baum, die von deiner Fingerspitze und von der Nase herrühren. Öffne nun deine Augen und sieh den Baum ganz von nahe an. Schau an ihm hoch, und sieh, ob du im Bewusstsein bis zur Spitze hochklettern kannst. Schau, ob du immer noch den Baum riechen kannst, wo er nun so weit von dir entfernt ist, dass du ihn dir von dort anschauen kannst. Berühre ihn weiterhin. Sei bestrebt, deine Aufmerksamkeit so organisieren zu können. Wenn das möglich ist, wirst du den Baum erleben, wie du es vorher noch nie getan hast. Du wirst mehr über den Baum kennengelernt haben als je zuvor, auf einer tieferen Ebene. Niemals mehr wirst du ihn in der früheren Weise erfahren. Du wirst bemerken, dass du die Bäume dein ganzes Leben lang ignoriert hast."

Tritt nun von dem Baum zurück und kappe allen körperlichen Kontakt mit ihm. Schau, ob du in deinen Geist die Erfahrung des Baumes, wie du vor ihm stehst und ihn von weiter weg anschaust, einbringen kannst. Mache diese Erfahrung vollkommen. Sei nicht überrascht, wenn du den Baum von dort, wo du stehst, auf eine Weise ‚spüren’ kannst. Es passierte, dass du dich selbst geöffnet hast für die Schwingung des Baumes. Du ‚fängst die Schwingung ein’. Schau, wie weit du dich von dem Baum entfernen und dabei immer noch mit ihm in ‚Kontakt’ bleiben kannst. Verlierst du die Verbindung mit der Baumerfahrung, so gehe näher heran und bewege dich zu ihm hin. Schau, ob das hilft, wieder in Kontakt zu treten.

Diese Übung wird dir helfen, deine Fähigkeit zu entwickeln, deine Aufmerksamkeit auf Jedwedes zu fokussieren, was du auf einer höheren Ebene erfahren möchtest.

Gehe nun. Gehe wo auch immer du gerade bist. Auf dem Lande, in der Stadt, das tut nichts zur Sache. Gehe langsam, doch absichtsvoll. Und schaue dich um. Richte deine Augen, worauf sie sich gerade richten möchten. Sobald deine Augen etwas aufsuchen, so fokussiere die Fülle deiner Aufmerksamkeit darauf. Es kann irgendwas sein. Ein Müll-Lastwagen. Ein Stoppschild. Ein Riss im Bürgersteig, ein Steinchen auf der Straße. Schaue es ganz nahe an, von dort, wo du bist. Nimm es ganz aufmerksam wahr. Betrachte all seine Aspekte. Wie sieht es aus? Was sind seine besonderen Eigenschaften? Wie fühlt es sich an? Wie duftet es? Von welcher Größe ist es, verglichen mit dir? Schaue es von ganz nahe an. Was sagt es dir über das Leben?

Setze das Gehen fort. Suche dir auf deinem Weg drei Sachen aus, die du so betrachten möchtest. Dieser Spaziergang sollte wenigstens eine halbe Stunde lang dauern. Zunächst einmal ist das in kürzerer Zeit nicht zu schaffen. Später wirst du etwas in seiner Gänze in ebenmal einem Augenblick, in einer Nano-Sekunde, in der Lage sein zu betrachten. Jetzt sind wir aber in der Übephase.

Das ist die Geh-Meditation, und was du dabei tust, das ist, deinen Geist darin zu üben, mit dem Ignorieren all dessen, was du in Erfahrung bringst, aufzuhören. Du trainierst deinen Geist, sich auf einen bestimmten Aspekt deiner Erfahrung zu fokussieren, so dass du ihn vollständig erfahren kannst.

Führe diese Geh-Meditation drei Wochen lang derart aus, sagte mir meine Meisterlehrerin, dann „wirst du das Leben nie mehr in der früheren Weise erleben". Schließlich, kommen wir zum letzten Schritt in der Geh-Meditation.

Gehe draußen – oder, in diesem Falle, auch drinnen. Du kannst überall gehen. Es reicht auch vom Schlafzimmer zur Küche. Es gibt viel zu sehen, viel zu berühren, viel zu erfahren. Allein mit dem Teppich kannst du drei Stunden verbringen – und dieses Mal nimmst du dir nicht einen besonderen Teil des Gesehenen oder des dir Begegnenden heran. Versuche, allem zu begegnen. Versuche, alles mit einzubeziehen. Versuche, dich auf alles auf einmal zu fokussieren.

Ziehe das Große Bild in dich hinein. Wenn es hilft, dann schließe deine Augen erst einmal. Rieche was du riechst, höre was du hörst, fühle was du von dem Raum um dich herum ‚fühlst’. Dann öffne deine Augen und füge das Ansehen hinzu. Schau dir alles an, was du siehst, und nichts Einzelnes. Schau Dir Alles Davon an. Rieche Alles Davon. Fühle Alles Davon. Wenn dich das überwältigt, so fokussiere dich wieder auf einen Teil Davon, damit du dein psychisches Gleichgewicht nicht verlierst.

Mit genügender Übung wirst du bald in der Lage sein, jeden Raum oder Ort zu betreten und auf einer Ebene Alles Davon zu erfahren. Du hast dein Gewahrsein erhöht. Du hast dein Bewusstsein gesteigert. Du hast deine Befähigung, gänzlich in der Gegenwart, im Moment zu sein, vergrößert.

Nun – mache dies mit geschlossenen Augen und sitzend, und dann hast du die Stille Meditation. Bumm. So einfach ist das."


(Nächste Woche möchte ich über die Meditation des Anhaltens sprechen. Bis dann. Geht Gut.)


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Obschon dieses Bulletin für Jeden kostenlos ist, der darum anfragt, ist die Foundation auf Zuwendungen angewiesen, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können. Falls du eine Spende in Aussicht nimmst, um uns bei unserer Arbeit zu helfen, klicke hier …. [s. weiter unten].

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[KALENDER]
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Ein Blick auf die Veranstaltungen, bei denen Neale Donald Walsch auftreten wird, um die Botschaft der Gespräche mit Gott in den vor uns liegenden Wochen zu teilen. Bei diesen Veranstaltungen werdet ihr mehr über die Arbeit der ReCreation Foundation in Erfahrung bringen ....



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ZUR BEACHTUNG: Nicht alle Veranstaltungen werden von der ReCreation Foundation gesponsert.
[Es folgt eine Reihe von (hpts. USA-)Veranstaltungen bis Sommer 2010 ~ ThB]

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Das CwG Weekly Bulletin wird fertiggestellt durch Neale Donald Walsch, Em Claire, Geek Squared, LEP-Absolventen und andere Freunde.

Sofern du Freude an diesem KOSTENLOSEN Bulletin hast und Wertvolles daraus schöpfst, so nimm bitte eine Zuwendung in Betracht. Sie wird uns helfen, weiterhin Dienstleistungen wie diese anzubieten. Die CwG Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, und jede Spende ist uns dankbar willkommen.

BEMERKUNG: Falls du hier zum Weekly Bulletin eine Anmerkung oder eine Frage an Neale hast, kannst du das tun, indem du dich an die Adresse weeklybulletinresponse@CwG.org wendest.

Sei dir gewiss, wir tun unser Bestes, dass auf alle Briefe geantwortet wird, sofern nicht unmittelbar durch Neale, dann von einem anderen Mitarbeiter der CwG Foundation, oder einem LEP-Teilnehmer.


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Quelle: CwG Weekly Bulletin #396 [23.7.2010] ~ Übersetzung: Theophil Balz [24.7.2010]
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Das engl. Original steht unter

http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_396.html

Die
~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),
~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,
~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),
~ täglich sog. Heavenletters, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)
~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,
~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter
www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben - und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. Dafür hat er seit geraumer Zeit das INTERNET-TAGEBUCH eröffnet. Indem wir in bewusstem Entscheid an dem Wachsen eines Anderen teilnehmen, werden wir unversehens und ohne Not in ein Wachstum der gleichen Art hineingenommen und verbracht. Ein herrliches, behutsam und ohne Ecken und Kanten vor sich gehendes Geschehen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].


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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org
~ www.humanityteam.at
~ www.humanitysteam.ch
~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE .....

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht der Vorschlag .... wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße
Theophil

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Theophil Balz ~ Hesterbrinkweg 11 ~ D 49324 Melle ~ [0049] (0)5422 8563 ~ theophil.balz@web.de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir ~ die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen ~ kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«
Kto. Nr.: 134023
Kreissparkasse Melle
BLZ 26552286
Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz ~ ~ s.u.):
- SWIFT: NOLADE21MEL
- IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23
Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eröffnet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es ~ dafür vielen Dank.
Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7
Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: "BULLETIN"

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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24-07-2010/tb.
  Alle Bücher von Neale Donald Walsch.

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