GmG Wöchentliches Bulletin #707

Eine Anmerkung von Neale

Meine lieben Freunde …

Dieser Tage habe ich mir intensiv die Natur von Beziehungen angeschaut, und ich gelange zu einigen Ergebnissen, zu denen ich in der Vergangenheit nicht derart bestimmt gelangt bin, wie ich es momentan erlebe. Dementsprechend möchte ich diese Thematik ein weiteres Mal hier erkunden.

Lasst uns einen Blick auf einige Stellen werfen, darauf, was Gespräche mit Gott darüber zu sagen hat ….

Du hast über Beziehungen nichts zu lernen. Du hast lediglich das zu demonstrieren, was du bereits weißt.

Es existiert ein Weg, um in Beziehungen glücklich zu sein, und der heißt, Beziehungen zu ihrem vorgesehenen Behuf verwenden, nicht zu dem Zweck, den du dir vorgezeichnet hast.

Beziehungen sind fortwährend voller Herausforderungen; sie rufen dich alleweil dazu auf, höhere und höhere Aspekte deiner selbst, erhabenere und erhabenere Visionen deiner selbst, ja, noch herrlichere Versionen deiner selbst zu erschaffen, zum Ausdruck zu bringen und zu erfahren. Nirgendwo vermagst du dies unverzüglicher, auswirkensträchtiger und einwandfreier zu tun als in Beziehungen. Vielmehr – ohne Beziehungen bist du nicht in der Lage, das alles zu tun.

Lediglich mittels deiner Beziehung zu Anderen, zu Orten und Ereignissen vermagst du (als eine erkennbare Quantität, als ein identifizierbares Etwas) im Universum gar zu existieren. Entsinne dich, in der Abwesenheit von jedwedem Ferneren bist du nicht. Du bist alleine das, was du bist, in Beziehung zu etwas Anderem, was nicht ist. So steht es um die Welt des Relativen, im Gegensatz zu der Welt des Absoluten – wo ich meinen Wohnsitz habe.

Sobald du das einmal klar erfasst, sobald du das einmal tiefgehend begreifst, wirst du intuitiv jede und alle Erfahrung, jede menschliche Begegnung und insbesondere jede persönliche menschliche Beziehung segnen. Du erkennst, dass sie dafür eingesetzt werden können, dafür eingesetzt werden müssen, dafür eingesetzt werden (sei es nun, dass du dies möchtest, oder sei es, dass du es nicht möchtest), Wer Du Wirklich Bist zuerrichten.

Diese Schöpfung kann eine herrliche Schöpfung deiner eigenen bewussten Vorzeichnung sein, oder eine strikt zufällige Konfiguration. Du kannst wählen, eine Person zu sein, die schlicht aus demjenigen resultiert, was sich zugetragen hat, oder eine Person, die aus demjenigen, was hinsichtlich dessen, was sich zugetragen hat, die Wahl trifft, zu sein und zu tun. Beim Letzteren ist es der Fall, dass die Schöpfung des Selbst bewusst wird. Beim zweiten Erleben wird das Selbst verwirklicht.

Segne infolgedessen jedwede Beziehung, und erachte eine jede als besonders und als formierend für Wer Du Bist – und wähle fortan zu sein.

Aus dieser Einleitung zu der Erörterung von Beziehungen, wie sie im erstenGespräche mit Gott-Buch zu finden ist, ist es uns klar vor Augen gestellt, dass Beziehungen an und für sich für die menschliche Erfahrung lebenswichtig sind. Deswegen hat es eine derart außerordentliche Auswirkung auf unser Leben, wenn sie fortfallen. Heute, wo ich das schreibe, wandte ich mich wieder dem allerersten Gespräche mit Gott-Buch zu, um mehr darüber in die Hand zu bekommen; um mich daran zu erinnern, welche Angaben mir überreicht und vor vielen Jahren durch mich hindurch gebracht wurden. Im Folgenden, was ich fand …

In dem Moment, wo menschliche Liebesbeziehungen scheitern (Beziehungen scheitern im eigentlichen nie, außer in dem strikt menschlichen Sinne, dass sie nicht dasjenige herstellten, was du wolltest), scheitern sie, da sie aus dem falschen Grunde eingegangen wurden.

(„Falsch“ ist selbstverständlich ein relativer Begriff, der bedeutet, dass etwas gegen das, was „richtig“ – was immer dies ist! – ist, gemessen wird. Es wäre in eurer Sprache akkurater, zu sagen: „Beziehungen scheitern – ändern sich – sehr häufig, sofern sie aus Gründen eingegangen wurden, die für ihr Überleben nicht vollauf förderlich oder zuträglich waren.“)

Die meisten Menschen treten in Beziehungen, derweil sie ein Auge auf das gerichtet halten, was sie aus ihnen herauszubekommen vermögen, und nicht auf das, was sie in sie einbringen können.

Der Zweck einer Beziehung ist es, zu entscheiden, welchen Teil deiner selbst du gerne „zur Erscheinung gebracht“ sehen möchtest, nicht, welchen Teil eines Anderen du zu fassen bekommst und zu halten vermagst.

Es kann nur einen einzigen Zweck für Beziehungen – und für Alles im Leben – geben: Wer Du Wirklich Bist zu sein und zu entscheiden.

Es ist sehr romantisch zu sagen, du seiest „nichts“ gewesen, bis dieser besondere Andere daherkam; aber das ist nicht wahr. Noch schlimmer, das übt auf den Anderen einen unglaublichen Druck aus, allerhand Dinge zu sein, die er oder sie nicht ist.

Im Wunsch, „dich nicht im Stich zu lassen“, machen sie allerhand Anstrengungen, diese Dinge zu sein und zu tun, bis sie nicht mehr können. Sie können nicht mehr länger dein Bild über sie vervollständigen. Sie können nicht mehr länger die Rollen erfüllen, die für sie vorgesehen waren. Bitternis baut sich auf. Wut kommt hinterher.

Um sich schließlich selbst (und die Beziehung) zu retten, beginnen diese besonderen Anderen, ihr wahres Selbst zu reklamieren, und sie handeln mehr in Übereinstimmung mit dem Wer Sie Wirklich Sind. Sodann zu der Zeit sagst du, sie hätten „sich wirklich verändert“.

Es ist sehr romantisch zu sagen, dass du dich jetzt, wo dein besonderer Anderer dein Leben betreten hat, vollständig fühlest. Allerdings besteht der Zweck einer Beziehung nicht darin, einen Anderen zu haben, der dich vervollständigen könnte; sondern darin, einen Anderen zu haben, mit dem du deine Vollständigkeit teilen kannst.

Hierin liegt das Paradox aller menschlichen Beziehungen: Du hast keinen Bedarf an einem bestimmten Anderen, damit du voll und ganz Wer Du Bist erfährst, und … ohne einen Anderen bist du nichts.

Dies ist Beides, sowohl das Mysterium als auch das Wunder, die Frustration wie auch die Freude der menschlichen Erfahrung. Es bedarf eines tiefen Verständnisses und gänzlicher Bereitwilligkeit, innerhalb dieses Paradoxons in einer Weise zu leben, die einleuchtet und sinnerfüllt ist. Ich mache die Beobachtung, dass das sehr wenige Menschen tun.

Ich hoffe, dies fügt sich dem Beitrag an, den ich vor einiger Zeit an dieser Stelle veröffentlichte, und er stellt sich für euer Erfassen als hilfreich heraus. Eventuell habt ihr den Wunsch, euch zu weitergehenden Angaben über Beziehungen das Kapitel 8 aus dem Buch 1 herzunehmen.

Mit Liebe,

Neale.

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P.S.: Fühlt euch frei, diese Ausgabe des Wöchentlichen Bulletins an alle Freunde weiterzuleiten. Womöglich ist es jenen danach, mehr darüber in Erfahrung zu bringen und sich zur Subskription zu melden – welche, wie euch ja bekannt ist, kostenfrei ist. Gebt ihnen also eine Chance, sich über diese wundervolle Publikation über GmG kundig zu machen, die jede Woche publiziert wird! Sendet sie an einen Freund, an eine Freundin!

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Über die Jahre sind das Wöchentliche Bulletin und seine Artikel, wie sie Neale Donald Walsch niedergeschrieben hat, in den E-Mail-Postfächern tausender Leser rund um die Welt zu einem Favoriten geraten. Wir freuen uns, zusätzlich zu den neuesten Artikeln von Neale, an dieser Stelle gelegentlich eine Auswahl aus den besten seiner zurückliegenden schriftlichen Äußerungen für diese vorliegende Veröffentlichung zu präsentieren. Wir sähen es ungerne, wenn sich die vielen Leute diesen oder jenen Beitrag davon entgehen ließen, Bemerkungen, die uns den Weg weisen, wie GmG in unserem täglichen Leben anzuwenden ist. Handelt es sich nun um eine neue Vorlage oder um einen Zugabe-Abdruck – wir vertrauen darauf, dass ihr von diesen Niederschriften aus der Feder des Mannes, der uns Gespräche mit Gott überbrachte, trefflichen Nutzen erlangt.

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… Briefe an Neale 

Hi Neale… Ich bin einer jener eifrigen Leser deiner Bücher, und das Gelesene passt in der Tat mit alldem zusammen, was ich bislang durchgearbeitet habe. Ich habe viele Fragen, die ich gerne mit dir erörtern könnte und wollte, hingegen bin ich mir sicher, ein Brief an den Herausgeber ist nicht der richtige Ort dafür. Die wichtigste Thematik, die ich gerne von dir uns erklärt sehen möchte, und dies auf eine Weise, dass ich es wirklich begreifen kann, und was sich als ein grundlegender Lehrsatz auszuweisen scheint, lautet: „Wir sind alle eins“; dabei kriege ich mich einfach nicht herum. Ich verstehe, du und ich, ein Jeder, hat ein Stück Gott inwendig in uns, was uns von den Tieren unterscheidet, und ich kann mir keinen Reim daraus machen, wo sie in der Anlage der Dinge herein kommen, hinwiederum bin ich nicht du oder mein Nachbar oder sonstwer. Ich habe meinen eigenen Hintergrund, meine Charakterzüge, Probleme und alldas, und in aller Hoffnung befinde ich mich auf meiner eigenen Reise, die nächst größte Version meiner selbst zu werden, aber, um alles in der Welt, ich kann nicht sehen, was das schlechterdings mit dir zu tun hat. Gibt es irgendeine Möglichkeit, wie du das so simpel machen kannst, dass ich es begreifen kann?

Joe LaRoser

NEALE ANTWORTET

Lieber Joe … Einssein bedeutet nicht Gleichsein. Einssein bedeutet, dass wir alle vereint sind als Teil des gleichen grundlegenden Dinges Was Ist. Ist deine Hand Eins mit deinem Fuß? Natürlich ist sie das, denn sie ist Teil des Gleichen Körpers. Ist dein Ringfinger Eins mit deinem Daumen, selbst obschon er unterschiedlich, mit verschiedenen Eigenschaften, verschiedenen Erscheinungsbildern, etc. versehen ist? Selbstverständlich ist er das, da sie beide Teil derselben Hand sind.

Individualität und Verbundenheit sind nicht wechselseitig ausschließend, Joe. Du bist nicht bloß Eins mit anderen Leuten, Joe, du bist Eins mit Allem. Mit den Bäumen, dem Himmel, mit jedem Vogel, den du fliegen siehst; mit der Erde, der Sonne, und, ja, mit jedem. Deine Verbindung mit dem Göttlichen Leben ist Göttliches Leben Selbst, das soeben durch dich ausgelebt wird.

Falls du jemals dein Einssein mit einem Anderen erleben möchtest, dann schaue schlicht in dessen Augen. Nicht einen flüchtigen Blick lang, sondern für 60 Sekunden. Schaue nicht weg. Fasse dein Gegenüber nicht an, und sprich kein Wort. Schaue schlicht in dessen Augen, und schaue nicht weg. Du wirst das Einssein derart sengend erfahren, dass du nicht einmal imstande sein wirst, dem Blick standzuhalten. In dem Augenblick wirst du erfasst haben, wie du deinen eigenen Hintergrund, deine eigenen Charakterzüge, Probleme, usw. haben und nach wie vor Eins mit dem Anderen sein kannst.

Ich sende dir Liebe ….

Neale

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ANMERKUNG: Wenn du gerne einen Brief an den Herausgeber dieses Bulletins schreiben möchtest, dann sende schlicht eine E-Mail an

Neale [at] NealeDonaldWalsch [dot] com

mit der Angabe in der Betreffzeile „Letter to the Editor“. – In dieser vorliegenden Rubrik [‚Briefe an den Herausgeber‘] zieht Neale gelegentlich Mitteilungen, herrührend aus anderen Quellen, heran.

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Kurzmitteilungen

[Es folgen Schilderungen und Ankündigungen …]

> Hinweis auf den nächsten Retreat, gehalten über das Buch ‚Zuhause bei Gott‘

> für das neulich (zunächst auf Engl.) erschienene Buch N.D. Walsch’s … „God’s Message to the World: You’ve Got Me All Wrong

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Quelle: CwG Weekly Bulletin # 707 [2.7.2016] ~ Übersetzung: Theophil Balz [23.7.2016]

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Das engl. Original steht unter

http://cwg.org/index.php?b=707

Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. ‚Heavenletters‘, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,

sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de

ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben – und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen.

»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].

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Weitere verwandte Webseiten sind:

~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanitysteam.ch

~ http://www.humanitys-team-austria.org/

~ www.humanitysteam.de

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IN EIGENER SACHE …..

Liebe Freunde,

die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.

Hier kurzgemacht …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht per Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.

Liebe Grüße

Theophil

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Theophil Balz ~ Heidering 11 ~ D 49324 Melle ~ theophil [dot] balz [at] web [dot] de

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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]

Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«

Für Überweisungen vom Ausland:

– SWIFT: NOLADE21MEL

– IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: „BULLETIN“

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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:

»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«

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