Die Woche vom 18.12.2009



WER IST DER MANN NAMENS JESUS?



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DAS WÖCHENTLICHE BULLETIN wird auf Anfrage an jeden kostenlos versandt. Es ist eine Veröffentlichung der ReCreation Foundation, der Non-Profit-Organisation, die die Arbeit unternimmt, die Botschaft der Gespräche mit Gott mit der Welt zu teilen. Diese Botschaft lautet, dass der Zweck des Lebens darin besteht, uns selbst aufs Neue in der nächst größten Version der erhabensten Vision, die wir je über Wer Wir Sind innehatten, wiederzuerschaffen.

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IN DIESER AUSGABE:



~ Bemerkungen von Neale

~ Das GmG-Lesebuch

~ [Kalender]



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BEMERKUNGEN VON NEALE



Meine lieben Freunde ….



Dies ist unser letztes Wöchentliches Bulletin vor Weihnachten. Deswegen möchte ich diese Woche gerne eine Frage anschauen, die sich Menschen aus der ganzen Welt, Menschen aller Glaubensrichtungen und Traditionen über sehr lange Zeit hinweg gestellt haben. Tatsächlich über mehr als 2000 Jahre …



Wer war dieser Mann namens Jesus?



Gestern hörte ich einem Weihnachtslied, gesungen von Bing Crosby, zu, und ich wandte mich zu meiner Frau und sagte: „Stell dir einmal die Art Person vor, die du gewesen sein musst, dass du ein paar Jahrtausende später die Menschen noch dazu bringen kannst, über dich zu singen.“



„Ja“, stimmte sie mir bei. „Ziemlich besonders.“



Wir alle wissen selbstverständlich, dass Jesus der Sohn Gottes war, dass er Göttlichkeit war, die Menschlichkeit wurde. Indes sind wir das ebenso alle. Jedes Menschenseinswesen ist Göttlich; wir sind alle Töchter und Söhne Gottes. Wir sind alle Gottes Abkömmlinge; Gottes Belang. Wir sind aus dem Höchsten hervorgegangen, wir sind alle aus dem Gleichen Stoff gemacht, und wir sind alle Singularisierungen Der Singularität.



Was machte sodann Jesus derart unglaublich unterschieden, dass er aus den Menschenseinswesen herausragt, von denen alle Individuationen des Göttlichen sind? Könnte es sein, dass er wusste, Wer Er War?



Ja, ich glaube, darum geht’s, und noch mehr. Er wusste nicht bloß, Wer Er War, er handelte demgemäß. Er machte es sich zueigen. Er spiegelte es wider. Er veranschaulichte es. Er – ganz wörtlich – verkörperte es.



Jesus Christus verbrachte die Göttlichkeit in seinen Körper, Geist und seine Seele, was das natürliche Erbe von uns allen ist. Nicht alle Tage war es in seinem Leben so. Wir wissen etwa, dass er 40 Tage und Nächte in der Wüste verbrachte, wo er suchte, wo er schaute, als er tief in sein inneres Sehnen, in sein inneres Wissen eintauchte. Etliche sagen, es habe länger als 40 Tage gedauert. Es ist von „verlorenen Jahren von Christus“ zu hören. Wir haben davon gehört, dass er viel Zeit mit den Essenern zusammen war, einer esoterischen Sekte, die auf der Suche nach einem Höheren Pfad des Seins war.



Was auch über seine Reise stimmt, klar ist, Jesus forderte sich selbst heraus, in eine andere Version von Wer Er War und Wer Er Beabsichtigte zu Sein hineinzuschreiten. Er wagte es, die äußeren Begrenzungen dessen zu erkunden, was es bedeutet, Menschlich zu sein, und was es bedeutet, Göttlich zu sein – – und das zur selben Zeit. Er wagte, das, was „real“ war und was es bezüglich seiner Tag-für-Tag-Erfahrung nicht war, genauer zu prüfen; er wagte es, seine „Geschichte“ fallen zu lassen – – all die Dinge, der er sich in seinem Kopf „zurechtmachte“ – – über sich und Andere, darüber, wieso Dinge passieren und wie sie geschehen und ob sie hätten passieren sollen.



Jesus getraute sich, seine Geschichte fallen zu lassen und seine Wahre Identität anzunehmen.



Wieso tat er das? Nun gut, da stelle ich eine Hypothese auf, nicht anders als alle unter uns; Jesus spürte einen natürlichen Impuls zum Göttlichen hin. Wie wir alle erlebte Jesus im Innersten seines Seins ein unerklärtes Empfinden des Einsseins, der Einheit mit allen Dingen; ein undefiniertes, freilich sehr reales inneres Gewahrsein, dass er mehr – sehr viel mehr – wäre, als er sich zugestand zu sein … und dass mehr am Leben dran sei, als er im Begriff war zu erfahren – dass es nichts mit dem zu tun hatte, was im Äußeren vor sich ging, und alles damit zu tun hatte, was im Inneren seines Seins vonstatten ging.



Das Ergebnis von alledem ist, dass Jesus die Ereignisse und Vorkommnisse seines Lebens als ihm dienlich sah, weniger, dass er sich als jemand betrachtete, der dem Leben zu Diensten war. Er sah jeden Gedanken, jedes Wort und jede Tat als einen Akt der Selbst-Definition. Er nutzte sein Leben als eine Gelegenheit, sich in einer besonderen Weise zu erfahren. Er traf die Wahl, wie er sich in jedem Augenblick gerne erleben wollte, dies im Voraus. Dann schritt er in die Augenblicke seines Lebens hinein, sah sie als vollkommen aufeinander abgestimmte äußere Anlässe, sich den inneren Anlass, der auf ihn wartete, zueigen zu machen.



Jedoch hatte das wahre Wunder Jesu letztendlich ebenso viel, wenn nicht gar mehr, mit seiner äußeren Welt als mit seiner inneren Welt zu tun. Denn als Jesus von seinem tiefen inwendigen Empfinden des Selbst im Inneren her kam, platzierte er in seiner äußeren Welt eine derartige Veranschaulichung davon, dass die Welt niemals mehr vergaß, was sie gesehen hatte.



Kurz gesagt, Jesus modellierte für uns, was es bedeutet, Wer Wir Wirklich Sind zu Sein.



Lasst uns nun schauen, wie er das machte. Er begann, bedingungslos zu lieben. Zunächst sich selbst. Danach einen Jeden … und alles … Sonstige. Er sah es allesamt als Vollkommen. Und infolgedessen sah er, dass nichts Vergebung nötig hatte, und dass alles schier danach lechzte, gesegnet zu werden. Segnen – Jesus gelangte zu diesem Verständnis – bedeutete, Jeden und Alles mit der Energie der Reinen Essenz zu überziehen — und es, indem er es überlagerte – einzutauchen in diese Energie (die er, nebenbei gesagt, begriff, dass sie von ihm ausströmte), alles, was ihm unterkam, und all Jene, deren Leben er berührte, umzugestalten.



Auf diese Weise gab Jesus die Menschen sich selbst zurück. Andere Menschen hatten in seiner Gegenwart die Erfahrung, von einem tiefen Schlaf aufgewacht zu sein, gar von den Toten auferweckt zu werden.



Was mich zu „uns“ bringt. Ich mache die Erfahrung, dass viele, viele Menschenseinswesen unter den Wandelnden Toten sind. Sie sind tot gegenüber Wer Sie Sind, tot gegenüber dem, worum das Leben wahrlich geht, tot gegenüber dem Wunder, was das Leben Selbst IST.



Sie sind „der Welt tot“, haben keine Vorstellung von wer sie sind, wo sie sind, wieso sie dort sind, wo sie sind, oder was sie mit alledem beabsichtigen zu tun. Sie sind Schlafwandler, in der Einbildung, das Leben trage sich AN ihnen zu, nicht DURCH sie zu.



Viele, viele Menschenseinswesen erfahren das Leben nicht als eine Reihe von Entscheidungen, sondern als eine Reihe von Dilemmata; nicht als eine Reihe von Wahlen, sondern als eine Reihe von Chancen. Du lässt es darauf ankommen, du triffst nicht deine Wahlen.



Gleichwohl erlebe ich es so, dass alle Dilemmata, denen ich mich heute gegenübersehe, das Resultat aller Wahlen darstellen, die ich gestern getroffen habe. Die Frage heißt nicht, ob ich diese Wahlen getroffen habe, sondern ob ich sie bewusst oder unbewusst getroffen habe.



Wie aber kann ich meine Wahlen bewusst treffen, falls ich keine Vorstellung habe, wer ich bin, wo ich bin, wieso ich dort, wo ich bin, bin, und was ich hier tue? Das kann ich nicht. Aus diesem Grunde habe ich jemanden nötig, der mich daran erinnert.



An der Stelle kommst du mit ins Spiel. Und an der Stelle trat Jesus ein.



Jesus sagte zu Jedermann: „Das Himmelskönigreich ist mitten in euch.“ Er sagte: „Ich und der Vater sind eins, und ihr seid Brüder.“ Er sagte: „Wieso seid ihr so erstaunt? Diese Dinge, und noch mehr, werdet ihr ebenfalls tun.“ Er entsann sich seiner eigenen Göttlichkeit – und er verbrachte sein Leben damit, uns zu helfen, uns unserer Göttlichkeit zu entsinnen.



Das ist der Grund, wieso wir uns an diesem Tag mit feierlichen Liedern und Worten des Lobs an ihn erinnern. Wer sind seiner eingedenk, weil er uns erinnerte. Er liebte uns, als wären wir Göttlich – eben genau, weil wir das sind.



Er vergab rasch und leicht, da er wusste, dass es im Grunde nichts ZU vergeben gab, außer unsere Vergesslichkeit. Und er war sich gewahr, dass wir, sobald WIR uns uns einmal gewahr würden, wie wundervoll wir wahrhaft sind, sehen würden, wie wundervoll jeder Andere ist; und an jenem Tag würden wir beschließen, niemals mehr etwas Unvergebbares zu tun.



Lasst uns also heute, in Worten und Liedern, das Leben dieses außergewöhnlichen Seinswesens namens Jesus feiern. Und – wie er, er selbst, es gerne sähe, dass wir es tun – lasst uns ebenfalls den Christus feiern, der inwendig in uns wohnt. Den Teil von uns, der Buddha ist, das Begreifen und hernach das Beenden von Leiden. Den Teil von uns, der Moses ist, der Jene, die wir lieben, aus der Wildnis herausführt. Den Teil von uns, der Muhammed ist, den Propheten, der uns teilhaben lässt an der großen Weisheit über das Leben, und wie es fruchtbringend und unter Segnungen zu leben ist.



Lasst uns den Teil von uns preisen, der Krishna ist, den Teil von uns, der Bahaullah ist, den Teil von uns, der ist und bleibt Für Immer Eins mit allen Heiligen und Weisen aller Religionen und eines jeden Glaubens. Lasst uns an diesem Tag jüdisch, janisch, buddhistisch und brahmanisch, muslimisch und mormonisch, konfuzianisch und christlich sein. Lasst uns heute das Alles davon sein. Denn das bedeutet es, MENSCH zu sein.



Und sobald wir in Gänze menschlich sind, werden wir in Gänze Göttlich werden … und DANACH, werden wir zuallerletzt Friede auf Erden, den Menschen allen und überall ein Wohlgefallen schaffen.



Fröhliche Weihnachten – einem Jeden. Und seid gesegnet.



In Liebe und Umarmen, Neale.





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DAS GmG LESEBUCH



Fernere Darlegungen des Gespräche mit Gott-Materials durch den Autor



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Über die Jahre hat ND Walsch hunderte von Reden gehalten und Unmengen von Artikeln geschrieben, die sich rund um dieses Material drehen. Von Zeit zu Zeit möchten wir an dieser Stelle eine Transkription oder einen Reprint einer jener Präsentationen einstellen. Wir laden dich dazu ein, jede per Copy und Save aufzubewahren, und so eine persönliche Sammlung gegenwärtigen und erhebenden spirituellen Denkens zu schaffen, auf die du jederzeit zugehen kannst. Wir hoffen, ihr findet damit eine konstante Quelle an Einsicht und Inspiration.



IN DIESER WOCHE: „Die Fünf Haltungen der Gottgefälligkeit“ (der dritte in einer Reihe von Artikeln an der Stelle)



DIE FÜNF HALTUNGEN DER GOTTGLEICHHEIT – Teil [2+] 3



[ANMERKUNG: Ich setze in diesem Bulletin den Teil 2 des – bereits in früheren Jahren erschienenen – Artikels über die Gottgleichheit hinzu. Im letzten Bulletin wurde es versäumt, ihn zu editieren. – ThB]





Doch was wäre, wenn nichts in der Welt moralisch zu rechtfertigen gehörte? In diesem Zustand lebt Gott. Weil Gott nicht den Bedarf empfindet, etwas moralisch zu rechtfertigen (oder zu verdammen), kann Gott gänzlich akzeptierend sein. Wie freilich kann sich Gott an einem solchem Ort aufhalten? Leicht. Da Gott Alles in Allem ist, kann Gott nichts verletzten, schädigen oder zerstören. Und, da nichts Gott verletzen, schädigen oder zerstören kann, hat Gott keinen Bedarf, es zu verurteilen.



Deswegen heißt die Erfahrung Gottes – eine Sache „ist“ einfach. Desgleichen verhält es sich in der Erfahrung der Göttlichkeit. (Die Autorin und Lehrerin Byron Katie stellt genau diesen Punkt in ihrem staunenserregenden Buch Lieben Was Ist heraus. Auf ihr letztes Buch wird weiter unten verwiesen.)



Falls wir wahrhaft die Erfahrung machen wollen, was das Göttliche darstellt, werden wir damit anfangen mögen, unsere Verurteilungen über alles fallen zu lassen. Dies nun wird für uns schwierig sein, solange wir inmitten der Zehn Illusionen der Menschen leben. Der einzige Weg, unseren Beurteilungen zu entkommen, ist, unseren Illusionen zu entkommen.



Gemeinschaft mit Gott stellt uns den gesamten Prozess vor, mittels dessen wir dies bewerkstelligen können. Genau das macht es zu solch einem wirkkräftigen Buch.



Sobald wir, wie Gott es ist, völlig akzeptierend werden, bewegen wir uns zu der nächsten Ebene an Göttlichkeit – völlig segnend zu werden. Dort nimmt Gott allezeit seine Wohnung. Gott akzeptiert nicht bloß, was „ist“, in jedem einzelnen Augenblick, Gott segnet es.



Etwas segnen meint ihm deine beste Energie zureichen. Deinen höchsten Gedanken. Deinen erhabensten Wunsch. Du sendest dann einer Sache gute Energie, wenn du sie segnest – und dies zu tun ist etwas Physisches, es ist nicht bloß konzeptuell oder philosophisch.



Die Lebensenergie kann hin und her bewegt, kann manipuliert werden, und mit unseren Gedanken tun wir das stets. Wir tun es auch mit unseren Worten und Taten. Gedanke, Wort und Tat sind die Drei Werkzeuge der Schöpfung (GmG, Buch 1). Mit diesen Mitteln erschaffen wir, und miterschaffen wir gemeinsam mit Anderen unsere individuelle und kollektive Erfahrung. Im Wortsinne, wir stellen die Welt um uns herum her.



Aus diesem Grunde trifft Neue Offenbarungen die Aussage, dass jedes Verhalten seinen Anfang in Glaubensüberzeugungen nimmt – und, dass wir die Glaubensüberzeugungen zu ändern haben, sofern wir die Welt wahrlich ändern wollen. Es ist interessant, niemand, der äußert, er möchte die Welt ändern – internationale politische Führer und weltweite religiöse Führer – spricht viel in diesen Bezügen. Politische Führer sprechen überhaupt nicht von Glaubensüberzeugungen, und religiöse Führer sprechen diesbezüglich von anderen Menschen, die ihre Glaubensüberzeugungen zu ändern hätten, doch sie bestehen darauf, dass sie selbst die richtigen Glaubensüberzeugungen innehielten. Dann verleugnen sie, dass genau das die Ursache ausmacht, weswegen die Welt ein solch gefährlicher Ort ist.



Die wahre Meisterin nun segnet all dies, sie verdammt es nicht. Und indem sie das tut, transformiert es die wahre Meisterin, denn die Auswirkung ihrer segnenden Energie verwandelt die Energie der Umstände selbst. Deswegen ist das Segnen, und nie das Verdammen, das größte spirituelle Geheimnis. Deswegen haben alle Meister, jeder auf seine Weise und in seinen eigenen Worten, geäußert: „Verurteile nicht, und verdamme auch nicht. Denn das, was du verurteilst, das verurteilt dich, und, das, was du verdammst, das verdammt dich, und, das, was du segnest, das segnet dich.“



Zuguterletzt – Gott ist immer völlig dankbar, denn Dankbarkeit ist die Erfahrung Gottes, Sich Selbst zu erkennen. Erkennen meint „re-kognizieren“, das heißt, „wieder kennen“. Sobald Gott Sich Selbst wieder kennt (was Gott in jedem goldenen Moment des Jetzt tut), wird Gott wieder einmal voller Freude – und der herrliche Zyklus des Lebens, der das Leben Selbst ist, fährt fort, wie es von Anfang an war, wie es jetzt ist und immer sein wird, eine Welt ohne Ende.



Dies sind die Fünf Haltungen Gottes, und sie sind die fünf Eigenschaften der menschlichen Seele. Wenn wir es diesen Eigenschaften stattgeben, unseren Geist und unsere Herzen zu erfüllen, werden wir Gottgleich. Unser gesamtes Leben wandelt sich, wie es auch die Leben Derjenigen um uns herum tun. Denn das Leben um uns herum kann sich nicht anders helfen, als sich zu wandeln, während wir es mit der Gott-Sache auffüllen. Und Freude, Liebe, Akzeptanz, Segnen und Danken ist in der Tat Gott-Sache.



Das Wunderbare an diesen Fünf Haltungen der Gottgleichheit ist nicht bloß, dass die eine eine weitere hervorbringt, sondern, dass sie auch in umgekehrter Reihenfolge eingenommen werden können. Das meint, man kann mit der Dankbarkeit genauso leicht seinen Anfang nehmen wie mit der Freude. Auf die eine oder andere Weise – sobald das Gefühl gänzlich zum Ausdruck gebracht ist, fällt der erste Dominostein, und der ganze Rest folgt nach.



Ich habe versucht, diese Fünf Haltungen Gottes auf mein Alltagsleben zu legen. Für mich ist es dann und wann leichter, mit Dankbarkeit anzufangen. Hin und wieder beim Aufwachen oder während des Tages, wenn mir sehr unwillkommene Nachrichten oder ein derartiger Augenblick unterkommt, ist es schwer für mich, „in die Freude reinzugelangen“. Es scheint, ich komme da einfach nicht hin, egal, wie sehr ich es versuche. Doch die Dankbarkeit ist bei mir zu einem wirklichen Schlüssel geraten. Ich kann mich in die Dankbarkeit hinein bewegen, auch in Augenblicken und bei Ereignissen, die ich im Besonderen nicht willkommen heiße, da ich weiß, dass alle Dinge mich zu meinem höchsten Guten geleiten.



Nichts, was mir in meinem Leben widerfährt, geschieht ohne einen guten Zweck. Alles ist vollkommen, und, sobald ich „die Vollkommenheit sehe“ (wozu GmG mich einlädt), sehe ich die Hand Gottes, und ich weiß, es existiert ein höherer Beweggrund, und alle Dinge sind gut, alles bringt mich zu meinem höchsten Ausdruck von Wer Ich Wirklich Bin.



Denke daran wie ein Wissenschaftler sich in seinem Laboratorium verhält. In diesem Laboratorium geschieht nichts, was kein Erfolg ist, was keinen guten Ausgang darstellt. Auch sogenannte schlechte Ausgänge sind gute Ausgänge, insofern, als sie den Wissenschaftler näher an die Wahrheit und an das erstrebte Ergebnis heranführen.



Wir alle sind Himmlische Wissenschaftler, die in dem Labor namens Leben etwas vom Herrlichsten erschaffen. Wir erschaffen unser Selbst. Und es gibt keinen Weg, wie wir dabei falsch vorgehen können. Desgleichen gibt es keinen Weg, dass wir nicht letztlich dort anlangen werden, wohin wir wollen – was heißt, zurück zu der völligen Vereinung mit Allem Was Ist. Das meint, zurück nachhause zu Gott.



Wenn wir dies wissen, wenn wir dies tief glauben und es voll und ganz willkommen heißen, finden wir die Anmut, durch unser Leben – und durch jeden Augenblick unseres Lebens – in Freude, Liebe, Akzeptanz, Segnen und Dankbarkeit zu gehen, Und sobald wir dies tun, ändern wir unser Leben und ändern wir das Leben Jener, deren Leben wir berühren. Und vermittels dessen verändern wir wahrlich die Welt.



Ich möchte euch ein brandneues Buch ans Herz legen, was euch meines Erachtens gefallen wird, sofern ihr in den obigen Ausführungen funktionstüchtige Einsichten erkennt. Es ist Byron Katies neues Buch A Thousand Names of Joy.



Darin spricht die wunderbare Lady, die das geschaffen hat, was sie The Work nennt, über genau das, was ich oben dargelegt habe. Sie spricht davon, zu stolpern und auf den Boden zu fallen, und es exakt als „vollkommen“ anzusehen. Sie spricht von einem Mann, der ihr eine Waffe vor den Bauch drückt und sagt: „Ich bringe dich um“, und der das als vollkommen sieht (sie schaute dem Mann direkt in die Augen und sagte: „Dankeschön dafür, dass du das Beste getan hast, was du konntest.“ Er starrte sie eine lange Sekunde lang an, und ging dann einfach fort). Sie spricht über eine Krebsdiagnose und sieht sie als „vollkommen“.



Byron allerdings wird es nicht einmal „vollkommen“ nennen. Da die bloße Idee von „vollkommen“ meint, dass es etwas gibt, was UNvollkommen ist. Und beide, „vollkommen“ und „unvollkommen“, sind nichts anderes als etwas Ausgedachtes aus unserer Imagination, sind Schöpfungen unseres Geistes, Ideen, die wir über Dinge werfen, die uns dazu veranlassen, Glücklichsein und Freude oder Traurigkeit und Aufgebrachtsein zu erfahren. Byron nennt das Hinfallen, den Mann mit der Waffe, die Krebsdiagnose einfach „was ist“. Es ist was geschieht, es ist was sich ereignet, es ist Realität, und es macht keinen Sinn, so legt es Byron Katie dar, mit dem, was sich ereignet, in einen Streit einzutreten, weil es sich ereignet, und weil es das ist, was Sache ist.



Werner Erhard, der Schöpfer von est, pflegte dies in seiner eigenen einzigartigen Weise auszudrücken. „Offensichtlich“, sagte er, indem er auf etwas zeigte oder auf etwas Bezug nahm, „ist dies Was So Ist. Nicht so offensichtlich ist es auch Also Was?“



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Inspirierende Geschenke für Jedermann auf deiner Liste



Die Feier- und Ferientage sind eine solch passend geeignete Zeit, um die Botschaften der Gespräche mit Gott mit Anderen zu teilen, sodass wir uns entschieden haben – eure geliebten Angehörigen und euren Geldbeutel im Sinn -, drei spezielle Geschenkpackungen aufzulegen. Dabei geht es um wunderschöne neue GmG-Angebote, wie:



~ Die Sammler-Edition von Gespräche mit Gott, der Film – jetzt mit exklusivem Filmmaterial über das Geschehen hinter der Szene und mit zusätzlichen Beiträgen von Neale Donald Walsch.



~ Santas God – eine machtvolle Weihnachtsgeschichte für Kinder, vom Autor Neale Donald Walsch, prächtig illustriert von Em Clair.



~ Die kleine Seele und die Sonne, als DVD – die animierte DVD-Version der Geschichte, die die Jüngeren auf die Wichtigkeit ihrer Einzigartigkeit hinweist.



Diese drei Pakete enthalten auch Lieblings-Angebote wie The Truth Seminar und The Wisdom Series, in denen sich Neale unseren größten spirituellen Fragen zuwendet. Unsere Feiertags-Zusammenstellungen sind preislich besonders attraktiv gestaltet, und sie werden Freunden und der Familie jeden Alters bestimmt gut gefallen. Klicke für weitere Informationen hier unten:



www.cwg.org/holiday_promo/





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[KALENDER]

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Ein Blick auf die Veranstaltungen, bei denen Neale Donald Walsch auftreten wird, um die Botschaft der Gespräche mit Gott in den vor uns liegenden Wochen zu teilen. Bei diesen Veranstaltungen werdet ihr mehr über die Arbeit der ReCreation Foundation in Erfahrung bringen ….



AKTUELLES ….





N. D. Walsch – Best-of-Zusammenschnitt des 5-tägigen Intensivseminars in Kißlegg, Spätsommer 2009 – “Dein Gespräch mit Gott”

6 Video-DVD´s in einer DVD-Box zu einem Weihnachts-Sonderpreis von 99.00 €



… ist erhältlich bei ….



Stephan Petrowitsch – „blueseven-media“

86482 Aystetten, Mühlmahd 16, Tel. 0821/2096256

stephan.petrowitsch@blueseven-media.de

www.dvd-wissen.com, www.blueseven-media.de





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ZUR BEACHTUNG: Nicht alle Veranstaltungen werden von der ReCreation Foundation gesponsert.

[Es folgt eine Reihe von (hpts. USA-)Veranstaltungen bis Sommer 2010 ~ ThB]



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Das CwG Weekly Bulletin wird fertiggestellt durch Neale Donald Walsch, Em Claire, Geek Squared, LEP-Absolventen und andere Freunde.



Sofern du Freude an diesem KOSTENLOSEN Bulletin hast und Wertvolles daraus schöpfst, so nimm bitte eine Zuwendung in Betracht. Sie wird uns helfen, weiterhin Dienstleistungen wie diese anzubieten. Die CwG Foundation ist eine Non-Profit-Organisation, und jede Spende ist uns dankbar willkommen.



BEMERKUNG: Falls du hier zum Weekly Bulletin eine Anmerkung oder eine Frage an Neale hast, kannst du das tun, indem du dich an die Adresse weeklybulletinresponse@CwG.org wendest.



Sei dir gewiss, wir tun unser Bestes, dass auf alle Briefe geantwortet wird, sofern nicht unmittelbar durch Neale, dann von einem anderen Mitarbeiter der CwG Foundation, oder einem LEP-Teilnehmer.





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Quelle: CwG Weekly Bulletin #372 [18.12.2009] ~ Übersetzung: Theophil Balz [19.12.2009]

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Das engl. Original steht unter



http://www.cwg.org/bulletins/bulletin_372.html



Die

~ übersetzten Bulletins der letzten Jahre (jeweils als PDF-Datei herunterzuladen),

~ die kostenlosen E-books von ND Walsch,

~ sein Internet-Tagebuch (Blog; selektiv),

~ täglich sog. Heavenletters, tägliche Liebesbriefe Gottes an uns Menschliche Seinswesen auf der Erde (niedergeschrieben durch Frau Gloria Wendroff, Iowa, USA)

~ Möglichkeiten, eigene Beiträge und Kommentare zu schreiben,

~ Möglichkeiten, in einem Wort-Register nachzuschlagen, und manches Andere,



sind gesammelt erreichbar unter

www.gmg-materialien.de



ND Walsch lädt uns ausdrücklich dazu herbei, an seinem Leben teilzuhaben – und uns gegenseitig an unserem Leben teilhaben zu lassen. Dafür hat er seit geraumer Zeit das INTERNET-TAGEBUCH eröffnet. Indem wir in bewusstem Entscheid an dem Wachsen eines Anderen teilnehmen, werden wir unversehens und ohne Not in ein Wachstum der gleichen Art hineingenommen und verbracht. Ein herrliches, behutsam und ohne Ecken und Kanten vor sich gehendes Geschehen.



»Geh mit mir, sage ich, und ich werde versuchen, dir zu helfen, dich aufs Neue wiederzuerschaffen, auch dann, indes ich dich darum ersuche, mir dabei zur Seite zu stehen, das Gleiche zu tun. Lasst uns unsere Futurologie zusammen gemeinsam erschaffen« [GmG Wö. Bulletin #239].





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Weitere verwandte Webseiten sind:



~ www.gespraechemitgott.org

~ www.humanityteam.at

~ www.humanitysteam.ch

~ www.humanitysteam.de



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IN EIGENER SACHE …..



Liebe Freunde,



die Mutter-Organisation, die »CwG Foundation«, benötigt in regelmäßiger Weise einen Mittelzufluss. In einer Extra-Mail vom 1.4.06 habe ich mich an Euch gewandt und dort dargelegt, welche Vorschläge ich für unsere gemeinsame Situation, auch für diejenige der Übersetzer und anderer Mitwirkender in Dtld., unterbreite.



Hier kurzgemacht der Vorschlag …. wir erbitten mtl. 4 Euro für das Bulletin. Die Hälfte geht jeden Monat in die USA, die andere Hälfte verbleibt in Dtld. zu den in der E-Mail aufgeführten Zwecken. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam auf einer Grundlage weitermachen könnten, die uns allen guttut und uns in ergänzender Verschiedenartigkeit füreinander wohlstellt.



Liebe Grüße

Theophil



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Theophil Balz ~ Hesterbrinkweg 11 ~ D 49324 Melle ~ [0049] (0)5422 8563 ~ theophil.balz@web.de



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Ich habe ein Extra-Konto eingerichtet. [Da wir ~ die Übersetzenden und die anderen Mitarbeiter, die sich an der Errichtung einer Webseite www.gmg-materialien.de zu schaffen machen ~ kein Verein sind, ist es nur möglich, das Konto auf einen Privat-Namen laufen zu lassen.]



Theophil Balz ~ »TUFUNZANE«

Kto. Nr.: 134023

Kreissparkasse Melle

BLZ 26552286

Kennwort: »Bulletin«



Für Überweisungen nach Dtld. vom Ausland (exkl. Schweiz ~ ~ s.u.):

– SWIFT: NOLADE21MEL

– IBAN-Nummer: DE73 2655 2286 0000 1340 23

Wir haben ein eigenes SCHWEIZER Konto eröffnet. Lucia Sidler aus Immensee (CH) betreut es ~ dafür vielen Dank.

Schweizer Postkonto Nummer: 40-748163-7

Notwendiges Kennwort auf dem Überweisungsformular: “BULLETIN”



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Anmerkung: »Tufunzane« (kisuaheli) heißt:



»Lasst uns zusammenkommen und uns gegenseitig anleiten und unterweisen.«



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